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TMT-Branche: Ist die Krise ein Sicherheitsrisiko?



TMT-Branche: Ist die Krise ein Sicherheitsrisiko? München (ots) - Deloitte-Studie "Losing Ground" zeigt: Unternehmen fahren ihre IT-Sicherheitsausgaben zurück Die Wirtschaft ist in der Krise - IT-Gefahren machen davor jedoch keinen Halt und haben Hochkonjunktur. Dennoch müssen Unternehmen ihre Budgets für IT-Sicherheit zurückfahren. Das betrifft sowohl die Anschaffung neuer Sicherheitstechnologien als auch die Kontrolle von Outsourcing-Partnern und den Datenschutz. Das ergab die aktuelle Deloitte-Benchmark-Umfrage "Losing Ground - 2009 TMT Global Security Survey" unter weltweit rund 200 Unternehmen der Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranche (TMT). Deutsche und österreichische Unternehmen befinden sich dabei insgesamt noch in einer besseren Budgetposition als der internationale Vergleich, wobei sie jedoch deutlich konservativer in neue Technologien investieren. "Wir haben diese Studie nun bereits zum dritten Mal für die TMT-Branche durchgeführt. Wir hatten erwartet, dass die aktuelle Wirtschaftskrise Auswirkungen auf die IT-Sicherheitsma&suml;nahmen von TMT-Unternehmen hat, aber das Ausma&suml; hat uns doch überrascht", erklärt Peter Wirnsperger, Senior Manager im Bereich Enterprise Risk Services bei Deloitte Deutschland. "Nach unseren Auswertungen hinken deutsche und österreichische Unternehmen zudem bei der Etablierung von Sicherheitsgremien, den offiziellen Zertifizierungen und Implementierung interner Sicherheitsrichtlinien hinterher und werden gerade durch weitere Budgetkürzungen hierbei international noch weiter ins Hintertreffen geraten." Ein Drittel verringert Budget Die Zahlen sind alarmierend: Binnen Jahresfrist haben 32 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr Sicherheitsbudget reduziert, 25 Prozent nur minimal um weniger als fünf Prozent erhöht. Insgesamt wendet die Mehrheit maximal sechs Prozent des IT-Budgets für Sicherheitsbelange auf. Zu wenig, wie viele der Befragten meinen: 60 Prozent glauben, ihre Sicherheitspolitik werde den Anforderungen immer weniger gerecht. In vielen Fällen wird versucht, anstelle neuer Sicherheitstechnologien die bestehenden zu optimieren. Risiken steigen Social Networks sind inzwischen für Unternehmen ein attraktives Medium, um z.B. Talente zu rekrutieren oder potenzielle Businesspartner zu identifizieren. Mit 80 bis 90 Prozent der Befragten erkennt die überwiegende Mehrheit auch Gefahren in den Web-2.0-Angeboten - vor allem in Form von Fehlverhalten der Mitarbeiter. Nur 28 Prozent fühlen sich einigerma&suml;en sicher vor solchen Risiken. Kaum anders ist es beim IT-Outsourcing: 56 Prozent der Umfrageteilnehmer haben in jüngster Zeit schlechte Erfahrungen gemacht, 49 Prozent vertrauen nur bedingt den Sicherheitsmechanismen ihrer Partner - doch nur 20 Prozent kontrollieren diese regelmä&suml;ig. Die Mehrheit tut wenig oder nichts, um sich gegen Risiken seitens dieser Partner abzusichern. Datenschutz und Compliance kritisch Datenschutz ist elementar für Unternehmen der TMT-Branche. Jedoch haben weniger als die Hälfte der Unternehmen (47%) ein Datenschutzprogramm. Bei nur 44 Prozent gibt es einen Zuständigen auf Vorstandsebene. Auch finden sich bei 28 Prozent keine schriftlich fixierten Richtlinien bzw. formale Direktiven. Kaum anders scheint die Situation im Hinblick auf regulatorische Vorgaben: Knapp 60 Prozent der Befragten vermissen in ihrem Unternehmen die konkrete Unterstützung der Compliance-Policies durch die Führungsetage - zudem glauben über zwei Drittel, dass die gesetzlichen Vorgaben generell höchstens eingeschränkten Schutz bieten. Obwohl Compliance-Monitoring - nicht zuletzt auch wegen des krisenbedingt steigenden Risikos von Copyright-Prozessen - immer wichtiger wird, verfügen derzeit nur 41 Prozent der Unternehmen über entsprechende Mechanismen und Reporting-Strukturen. "Auch wenn gerade in der TMT-Branche der Schwerpunkt auf IT-Sicherheit liegt, kommt es auf eine optimale Kombination von logischem/physischem Schutz an. Immerhin hat inzwischen die Hälfte der Unternehmen eine weitgehende Konvergenz beider Komponenten erreicht - 40 Prozent haben hier jedoch nichts vorzuweisen. Insgesamt hat sich die Krise als deutlicher Rückschlag für die Unternehmensaktivitäten in puncto Sicherheit erwiesen", ergänzt Martin Novak Manager im Bereich Enterprise Risk Services von Deloitte Österreich. Die komplette Studie finden Sie hier zum Download http://www.deloitte.com/dtt/research/0,1015,cid%253D265041,00.html . Über Deloitte Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in 140 Ländern verbindet Deloitte erstklassige Leistungen mit umfassender regionaler Marktkompetenz und verhilft so Kunden in aller Welt zum Erfolg. "To be the Standard of Excellence" - für die 165.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich. Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung, absolute Integrität und kreatives Zusammenwirken. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden. Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, und/oder sein Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes dieser Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu und seiner Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns . © 2009 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Member of Deloitte Touche Tohmatsu Originaltext: Deloitte

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