KI-Studie: Mobile Business bringt die Wirtschaft auf Trab
Beschleunigung von Geschäftsprozessen ist am wichtigsten
Köln/Bonn, 21. September 2005 - Die Beschleunigung von
Geschäftsprozessen stellt das mit Abstand wichtigste Motiv der
deutschen Wirtschaft dar, sich mit Mobile Business zu
beschäftigten. Dies hat die aktuelle KI-Studie* "Mobile Business -
Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder" zutage gefördert, die die
KI AG (Knowledge Intelligence AG) in Zusammenarbeit mit der DGMF
Deutsche Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen
Leitung von Prof. Christoph Wamser erstellt hat. Bei der Umfrage
unter 2.200 Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften der
oberen Leitungsebene gaben 92 Prozent der deutschen Topmanager an,
dass sie mit dem Einsatz von Handys, Taschencomputern (Personal
Digital Assistants, PDA) und Notebooks vor allem den Ablauf von
Betriebsprozessen beschleunigen wollen. Als typisches Einsatzgebiet
gilt das Schreiben von Kundenaufträgen durch den
Vertriebsaußendienst und die Übermittlung an die Firmenzentrale per
Funk, so dass die Auslieferung der Waren noch am selben statt wie
bislang üblich am nächsten Tag erfolgen kann, heißt es in einer
gemeinsamen Presseerklärung von DGMF und KI AG. Weil die
Unternehmen dadurch auch die Rechnung einen Tag eher an den Kunden
verschicken können, ergeben sich jährliche Liquiditätspotenziale
für die deutsche Wirtschaft in zweistelliger Millionenhöhe, hat
Prof. Christoph Wamser errechnet. Auf den Arbeitsmarkt übertragen
kann die Beschleunigung im Auslieferungs- und Rechnungswesen
mehrere Zehntausend Arbeitsplätze in Deutschland sichern, so der
Wissenschaftler. Die Ergebnisse der KI-Studie werden am 20. Oktober
dieses Jahres auf dem "Mobile Business Summit 2005" in der IHK
Bonn/Rhein-Sieg im Detail vorgestellt. Eine Zusammenfassung der
Studienergebnisse ist im Internet unter der Adresse www.ki-ag.com
abrufbar.
Laut Umfrage steht erst an zweiter Stelle die Verbesserung der
Informationsqualität durch mobile Geräte, die 85 Prozent der
Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft als wichtig erachten
(Mehrfachnennungen waren erwünscht). Als typisches Beispiel hierfür
gilt, dass Servicetechniker unterwegs die Wartungshistorie einer
Maschine auf ihrem PDA nachschlagen können, während sie das Gerät
vor Ort überprüfen.
Kostensenkung ist für 58 Prozent der von DGMF/KI befragten
Topmanager das wichtigste Argument, ihre Außendienstmitarbeiter mit
mobilen Geräten auszustatten. Dabei geht es den Spitzenkräften
allerdings nur um die Reduzierung der firmeninternen Kosten. Die
Einschränkung der Geschäftsprozesskosten über das eigene
Unternehmen hinaus - also beispielsweise im Handelskanal oder
anderen Geschäftspartnern - spielt nur für 41 Prozent der Manager
eine Rolle.
Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Führungskräfte aus der
deutschen Wirtschaft verfolgen mit der Einführung von Mobile
Business ins Unternehmen in erster Linie ein Ziel: die Etablierung
eines innovativen Images.
Vergleichsweise gering geschätzt wird hingegen die Fokussierung auf
den Kunden: Nur ein gutes Drittel (35 Prozent) der Führungskräfte
wollen Mobile Business nutzen, um dem Kunden individuelle Angebote
vor Ort zu unterbreiten. Dabei gilt das Verkaufsgespräch beim
Kunden, die Erfassung der Kundenwünsche am PDA und die darauf
basierende Abgabe eines am Bedarf ausgerichteten Angebots
als "klassische" Anwendung für Mobile Business.
"Vielen Firmenchefs ist das innovative Image offenbar wichtiger als
der Kunde", resümiert Prof. Christoph Wamser. "In der Praxis wird
allerdings Mobile Business nur eingeführt, wenn sich daraus ein
konkreter betrieblicher Nutzen ergibt. Bloße Strategieprojekte ohne
nachvollziehbaren geldwerten Vorteil gibt es praktisch nicht",
berichtet KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber der Studie aus
dem Projektalltag.
* Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG
(Knowledge Intelligence AG) und dem Institut für Management und
Technologie der DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung
unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI-
Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber erstellt. Die KI AG
entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen
Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-
Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich Mobile-CRM.
Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net
und HochTief Gebäudemanagement.
Weitere Informationen: KI AG (Knowledge Intelligence AG),
Studienleitung, Miriam Dechert, Breite Straße 147-151, 50667 Köln,
Tel. 0221/420739-0, Fax: 0221/420739-10, E-Mail: m.dechert@ki-
ag.com, Web: www.ki-ag.com, www.mobileintegrator.de
Presse-Einladung: Fax 0611 / 719290 oder E Mail team@dripke.de
¡ Hiermit melde ich mich im Rahmen meiner journalistischen
Tätigkeit zum "Mobile Business Summit 2005" am 20. Oktober (16.00-
19.00 Uhr) in der IHK Bonn/Rhein-Sieg (Bonner Talweg 17 in Bonn) an.
Bitte beachten: Aufgrund des begrenzten Presse-Kontingents ist der
Einlass nur mit einer schriftlichen Bestätigung (in der Reihenfolge
der Anmeldung) möglich.
Originaltext: Knowledge Intelligence AG
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