iX über Webhosting mit Linux und Windows / Providerwahl: Service
wichtiger als Betriebssystem
Hannover (ots) - Im hart umkämpften Webhosting-Markt bieten immer
mehr Provider Windows-Plattformen als Alternative zu Linux-basierten
Systemen an. Die Wahl des Betriebssystems ist jedoch zweitrangig.
Vielmehr sollten Firmen vor allem bei preiswerten Angeboten die
zugesicherte Hardware-Verfügbarkeit und den Service genau unter die
Lupe nehmen, rät das IT-Profimagazin iX in der aktuellen Ausgabe
10/05.
Wer einen anspruchsvollen Webauftritt extern hosten lassen will,
braucht schon einen eigenen Server mit uneingeschränkten
Administrationsrechten. Die Auswahl ist groß: Das IT-Profimagazin
stellt im Oktober-Heft 27 Linux und 17 Windows-basierte Angebote, die
zwischen 19,99 und 1360 Euro monatlich kosten, detailliert vor.
Wenn man den eigenen Bedarf analysiert hat, können durchaus auch
für einen Firmenauftritt schon die preiswerten Angebote hinreichend
sein. Dabei spielt das angebotene Betriebssystem eine eher
untergeordnete Rolle. "Linux (LAMP) oder Windows (WIMA) ist hier
keine Glaubensfrage, sondern eine Wahl, die es eher pragmatisch zu
lösen gilt", erläutert iX-Redakteur Wolfgang Möhle. "Vorkenntnisse
der Webentwickler und Einbindung in vorhandene Firmensysteme sind
hier entscheidend."
Hat der Webauftritt für das Unternehmen jedoch zentralen
Charakter, treten Fragen nach dem Support und der Verfügbarkeit in
den Vordergrund. Firmen, die ihre Anwendungen außer Haus geben,
sollten diese sich im Mietvertrag bestätigen lassen. Bei
unternehmenskritischen Serverdiensten ist eine Besichtigung vor Ort
empfehlenswert. "Dann kann man sich persönlich davon überzeugen, ob
die 19-Zoll-Racks in klimatisierten Räumen stehen und ob es eine USV
oder gar eine Notstromversorgung gibt", sagt Wolfgang Möhle. Auch die
Fragen, ob Ersatzteile vorgehalten werden und welche Switches und
Router zum Einsatz kommen, können beim Besuch des Providers geklärt
werden.
Ist für Unternehmen eine garantierte Bandbreite unverzichtbar, sollte
auch dieser Punkt explizit im Mietvertrag mitaufgenommen werden.
"Dabei ist zu beachten, dass 5 MBit/s realistisch und bezahlbar sind,
Bandbreitengarantien von 100 MBit/s, mit denen viele, vor allem
günstige Webhoster werben, sind utopisch und als Standard völlig
undenkbar", warnt Wolfgang Möhle. (wm)
Titelbild iX 10/2005
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Originaltext: iX-Magazin
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