IT-Trends 2010: Steigende IT-Industrialisierung schafft Spielräume /
Top-Themen drehen sich um Informationsqualität sowie Virtualisierung
Berlin (ots) - Mit der Virtualisierung haben die IT-Leiter in
diesem Jahr ein Infrastrukturthema an die Spitze der wichtigsten
Technologien und Anwendungen gesetzt. Auf den weiteren Plätzen folgen
drei Themen rund um Informationsqualität: Master Data, Business
Information- sowie Data Quality Management. Das ergab die jährliche
Capgemini IT-Trends Studie. Für die nunmehr achte Ausgabe hat das
Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen im November 2009 die
IT-Verantwortlichen von 133 Konzernen und gro&suml;en Mittelständlern im
deutschsprachigen Raum befragt. Während viele
Virtualisierungsprojekte allerdings bereits in die Betriebsphase
übergegangen sind, laufen die Ma&suml;nahmen zur Erhöhung der
Informationsqualität häufig gerade erst an.
"Damit dominieren in diesem Jahr Projekte, die das Ziel haben, aus
den bereits gesammelten Daten zusätzlichen Mehrwert für das Geschäft
zu generieren. Die IT spielt also eine immer grö&suml;ere Rolle bei der
Umsetzung der unternehmerischen Ziele", kommentiert Dr. Peter Lempp,
Geschäftsführer der Capgemini Deutschland GmbH, und einer der beiden
Verantwortlichen für die Studie. Neu aufgesetzt werden in diesem Jahr
auch viele Projekte rund um Identity und Access Management sowie
Unified Communications-Lösungen. Themen wie Social Networking Tools,
öffentliche Blogs oder Microblogging genie&suml;en zwar einen
Aufmerksamkeitswert, rangieren aber in der alltäglichen IT-Praxis auf
den hinteren Plätzen.
Industrialisierungsindex: Mehr Vorreiter als Nachzügler
Bei der Industrialisierung ihrer IT sind die Unternehmen im
vergangenen Jahr einen gro&suml;en Schritt vorangekommen. Knapp die Hälfte
der Studienteilnehmer erzielte überdurchschnittliche Ergebnisse und
wurde im Gesamtindex als Industrialisierungs-Vorreiter ("Leader")
eingestuft (2009: 34,7 Prozent). Am anderen Ende der Skala bewegen
sich die Industrialisierungs-Nachzügler ("Follower"), die in diesem
Jahr 30 Prozent der Teilnehmer ausmachen (2009: 45,3 Prozent). Als
Kriterien für die Berechnung des Indexes wurden die
Eigenleistungstiefe sowie der Grad der Automatisierung und
Standardisierung von Hardware, Software und Prozessen ermittelt.
Industrialisierungs-Vorreiter kämpfen mit interner Politik,
Nachzügler mit der Fachabteilung
Während die IT-Abteilungen von Industrialisierungs-Vorreitern
schlank aufgestellt sind und viele Leistungen von externen
Dienstleistern erbracht werden, haben Industrialisierungs-Nachzügler
eine hohe Zahl eigener Mitarbeiter und lagern wenig aus.
Dementsprechend unterschiedlich sind die Probleme der beiden Gruppen:
Die einen (Leader) kämpfen vor allem mit zu vielen Externen im
Verhältnis zu eigenen Mitarbeitern sowie mit interner Politik. Die
anderen (Follower) stehen in erster Linie vor organisatorischen
Herausforderungen wie der Bewältigung der vielen Projekte, die
gleichzeitig durchgeführt werden müssen, zu wenig internen Ressourcen
sowie unklaren Projektzielen. "Viele Industrialisierungs-Nachzügler
haben im vergangenen Jahr das Change Management versäumt, das sie
jetzt dringend nachholen müssen. Die meisten Vorreiter hingegen haben
diesen Prozess bereits abgeschlossen und können sich jetzt neuen
Themen zuwenden", so Peter Lempp.
Eigenleistungstiefe drastisch gesunken
Die Eigenleistungstiefe ist in allen Bereichen von der
Anwendungsentwicklung (2010: 33,1 Prozent, 2009: 44,5 Prozent) über
das Anwendungsmanagement (2010: 47,5 Prozent, 2009: 63,9 Prozent) bis
zum Infrastrukturmanagement (2010: 49,6 Prozent, 2009: 60,9 Prozent)
stark gesunken. Eine Ursache dafür war die Krise des vergangenen
Jahres und die daraus resultierenden knappen Budgets. "Viele CIOs
waren gezwungen, schnell zu handeln. Sie mussten ihre IT-Abteilungen
schlanker aufstellen und die Fixkosten reduzieren. Der Lohn der
Anstrengung ist, dass viele Budget-Kürzungen heute gelassener
entgegen sehen als vor zwölf Monaten", erklärt Dr. Uwe Dumslaff,
Vorstand der Capgemini Technologie-Einheit Capgemini sd&m.
Die vollständige Studie im PDF Format unter:
http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/IT-Trends_2010.pdf
Foto von Dr. Peter Lempp unter:
http://www.de.capgemini.com/m/de/img/peter_lempp.jpg
Foto von Dr. Uwe Dumslaff unter:
http://www.de.capgemini.com/m/de/img/uwe_dumslaff.jpg
Grafik "Top Themen" unter
http://www.de.capgemini.com/m/de/img/it_einschaetzung.jpg
Grafik "IT-Eigenleistungsanteil" unter
http://www.de.capgemini.com/m/de/img/it_industrie_eigenleistung.jpg
Über Capgemini
Capgemini, einer der weltweit führenden Dienstleister für
Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing,
ermöglicht seinen Kunden den unternehmerischen Wandel durch den
Einsatz von Technologien. Als Dienstleister stellt Capgemini Wissen
und Fähigkeiten zur Verfügung, um seinen Kunden die notwendigen
Freiräume für Wachstum und geschäftlichen Erfolg zu schaffen. Ein
wesentliches Element dafür ist die besondere Form der Zusammenarbeit,
genannt Collaborative Business ExperienceTM. Über das globale
Liefermodell Rightshore® arbeiten bei Capgemini die kompetentesten
Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Niederlassungen weltweit als
ein Team zusammen, um für die Kunden die optimale Lösung zu erzielen.
Capgemini beschäftigt in mehr als 30 Ländern rund 90.000
Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro.
Mehr Informationen finden Sie unter http://www.de.capgemini.com
Rightshore® ist eine eingetragene Marke von Capgemini
Originaltext: Capgemini
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