IT-Systemausfall: Umsatzgewinner trifft es am härtesten
Hamburg (ots) - Die umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland
werden von Ausfällen der IT am härtesten getroffen. 60 Prozent der
Betriebe mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro rechnen
bereits mit unmittelbaren Verlusten, wenn das IT-System eine Minute
oder länger still steht. Bei einem Ausfall bis zu zwölf Stunden gehen
mehr als 80 Prozent von wirtschaftlichen Einbußen aus. Zum Vergleich:
In Betrieben mit einem Umsatz bis fünf Millionen Euro ist der Anteil
nur etwa halb so groß). Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie
"Software - Made in Germany" des IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI
AG.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich die Branchen jedoch insgesamt
gegenüber Langzeitausfällen der IT deutlich robuster. So gehen 37
Prozent der Befragten davon aus, innerhalb eines halben Tages keine
Einbußen hinnehmen zu müssen. 2007 war die Zahl dieser Befürworter
weniger als halb so groß (18 Prozent). Besonders kritisch werden
Aussetzer der IT allerdings im verarbeitenden Gewerbe bewertet. Nur
knapp 28 Prozent der Betriebe können hier einen Ausfall der Dienste
bis zu zwölf Stunden ohne Einbußen verkraften. 47 Prozent gehen
bereits von unmittelbaren Verlusten aus, sobald das System für eine
Minute oder länger nicht zur Verfügung steht. Aber auch ein Großteil
der öffentlichen Verwaltung (47 Prozent) sieht die Arbeitsabläufe
bereits nach kürzester Zeit von einem Ausfall der IT-Systeme bedroht.
Aufgeschlüsselt nach Unternehmensgröße zeigt sich, dass Betriebe
mit einer Personalstärke von mehr als 1.000 Mitarbeitern längere
Ausfallzeiten der IT weniger gut überstehen, als kleinere Betriebe.
So rechnen 44 Prozent der Unternehmen mit einer Belegschaft bis zu
100 Mitarbeitern bei einem IT-Ausfall bis zu zwölf Stunden mit keinen
nennenswerten wirtschaftlichen Verlusten. Bei den Konzernen sind es
dagegen nur 24 Prozent. Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch bei
Kurzzeitstörungen. In kleineren Betrieben mit nicht mehr als 100
Mitarbeitern zeigen sich nur 27 Prozent der Befragten beeindruckt,
und gehen bei Ausfallzeiten von mehr als einer Minute von
wirtschaftlichen Einbußen aus. In Konzernen sind es dagegen 47
Prozent.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
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