IT-Sicherheitstag 2009: Milliardenrisiko Informationssicherheit -
Wirtschaftskrise erhöht Gefahren / Experten von TÜV Rheinland help AG
und TÜV Rheinland Secure IT warnen vor wachsenden Risiken
Köln (ots) - Informationssicherheit wird in zahlreichen
Unternehmen als Managementaufgabe vernachlässigt. Vielfach sind zwar
technische Schutzeinrichtungen vorhanden, allerdings werden
gleichzeitig notwendige organisatorische oder das Personal
betreffende Ma&suml;nahmen nicht realisiert bzw. technische und
organisatorische Ma&suml;nahmen nicht aufeinander abgestimmt. Rund 150
Experten namhafter deutscher Unternehmen diskutierten auf dem von der
TÜV Rheinland help AG veranstalteten IT-Sicherheitstag 2009 in Köln -
vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise - Konsequenzen für
die Informationssicherheit.
Durch Wirtschaftsspionage, Zukunftsangst von Mitarbeitern und
Kostensenkungen nehmen derzeit die Sicherheitsvorfälle oder
Manipulationen in Unternehmen rapide zu. "Sei es die Erkenntnis, dass
mit gestohlenen Daten viel Geld verdient werden kann, oder seien es
frustrierte Mitarbeiter, die aus Nachlässigkeit Fehler begehen oder
gar Sabotage betreiben: Die Ursachen sind vielfältig. Im Vordergrund
müssen Lösungen für die Probleme stehen", so Sören Kroh, Vorstand der
TÜV Rheinland help AG. Seit mehr als zehn Jahren bietet TÜV Rheinland
Dienstleistungen rund um das Thema Informations- und
Netzwerksicherheit und beschäftigt in diesem Bereich derzeit 150
Expertinnen und Experten.
Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der
Informationstechnik steigt derzeit die Wirtschaftskriminalität zur
Erlangung von Wettbewerbsvorteilen spürbar an. Zudem sei eine
Professionalisierung der Internetkriminalität feststellbar.
Schadprogramme verursachten Verluste in Milliardenhöhe, so die
wesentlichen Ergebnisse des Lageberichts der IT-Sicherheit in
Deutschland 2009. Zudem warnte das Bundesinnenministerium im März
2009 davor, dass "das Risiko für Anwender und Unternehmen, Opfer
gezielter Spionage-Attacken zu werden, steigt". Die TÜV
Rheinland-Experten raten deshalb, gerade auch in Krisenzeiten in
IT-Sicherheit zu investieren. Unternehmen vermeiden nicht nur
kostspielige und imageschädigende Sicherheitsvorfälle, sie sichern
auch ihre zukünftige Marktposition. Ein Sicherheitsvorfall in einer
ohnehin schweren Wirtschaftslage raubt einem geschwächten Unternehmen
möglicherweise die letzte Existenzgrundlage. Aber nicht nur um diese
dramatische Situation abzuwenden, ist es sinnvoll, in der jetzigen
Phase in Informationssicherheit zu investieren. Nach Erfahrungen der
Experten von TÜV Rheinland lassen sich durch den Aufbau eines
ganzheitlichen Managementsystems für IT- und Informationssicherheit
die Sicherheitsvorfälle in Unternehmen nachhaltig reduzieren.
Au&suml;erdem versetzt ein solches Managementsystem Unternehmen in die
Lage, professionell auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren und so
oftmals Schlimmeres abzuwenden.
Originaltext: TÜV Rheinland Group
Das haben andere Besucher auf unserer Seite gesucht:
Diese Nachrichten haben andere Besucher auf unserer Seite besucht:
Drillisch AG bietet Spezialtarif für Telefongespräche in die Türkei COLT verbindet Spielefans mit den virtuellen Welten von ... Qualys stellt Tool zur Remote-Erkennung des Conficker-Wurms ... Integration der Spotmärkte der Tschechischen S