IT-Outsourcing: Auf Hype folgt Ernüchterung / IIR-Forum
IT-Outsourcing und Dienstleister-Management am 16. und 17. Juni 2009,
Barceló Cologne City Center, Köln
Frankfurt am Main (ots) - Lange galt Outsourcing in Unternehmen
als probates Mittel, um Kosten zu senken und sich auf das
Kerngeschäft zu konzentrieren. Nun erhält der Hype einen Dämpfer:
Kriselnde Projekte, ungeplante Mehrkosten, mangelnde Flexibilität der
Anbieter und Frustration durch unklare Leistungsbeschreibungen
sorgten für Ernüchterung bei IT-Verantwortlichen, so Rechtsanwalt und
Outsourcing-Experte Georg Meyer-Spasche. Statistiken zufolge seien
nur rund 30 Prozent der Kunden mit ihrem Outsourcing zufrieden.
(heise.de, 10.11.2008)
Über Chancen und Risiken bei Outsourcing-Projekten, neue
Strategien und Governance-Ansätze können sich CIOs, IT-Leiter und
Outsourcing-Manager auf dem IIR-Forum "IT-Outsourcing und
Dienstleister-Management" am 16. und 17. Juni 2009 in Köln
informieren. Ausstiegsmöglichkeiten aus Outsourcing-Verträgen werden
ebenso behandelt wie die Themen Software Development Outsourcing,
Off- und Nearshoring und Second Generation Outsourcing. Das Programm
ist abrufbar unter: www.iir.de/ots-it-out09
Angela Weißenberger, CIO Group des Snackherstellers Lorenz Bahlsen
Snack-World, hat erst kürzlich einen Anbieterwechsel durchgeführt: An
den Weihnachtstagen 2007 überreichte T-Systems den Staffelstab an den
neuen Outsourcing-Partner BASF IT Services. Über den Providerwechsel,
die Auswahl, den Vertragsabschluss und die Transition berichtet
Weißenberger auf dem IIR-Forum in Köln.
Fünf Jahre arbeitete die HSH Nordbank mit einem externen
Sourcing-Partner zusammen und überließ ihm wesentliche Teile des
IT-Betriebs. Dann standen neue Vertragsverhandlungen an. "Unsere
Partnerschaft war erfolgreich verlaufen. Dennoch galt es zu
ermitteln, was mehr Chancen oder Risiken bietet: eine Verlängerung
mit dem aktuellen Dienstleister oder der Abschluss mit einem neuen
Anbieter", so Knut Jessen, Bereichsleiter Global Delivery, gegenüber
IIR. "Dafür war ein komplexes Ausschreibungsverfahren nötig." Auf der
Veranstaltung gibt er seine Erfahrungen mit Second Generation
Outsourcing weiter.
Wie Offshoring nach Indien funktioniert, zeigt Dr. Lars Ehlers von
den Ford-Werken. Die richtige Auswahl von Systemen sei ebenso
erfolgsentscheidend wie die richtige Kommunikation mit den
Beteiligten, sagte er gegenüber dem Veranstalter. Unternehmen sollten
sich außerdem klarmachen: "Offshoring ist mehr als nur die Nutzung
von Kostenvorteilen."
Exit-Klauseln, Ausstiegsszenarien und MAC-Regeln über
Veränderungen während eines Outsourcing-Projekts beleuchten der
Anwalt Georg-Meyer-Spasche (Osborne Clarke), Prof. Dr. Wolfgang
Fritzemeyer LL.M. (Baker und McKenzie; European Outsourcing
Association Germany) und Thomas Söbbing (Siemens/BWI IT) in einer
Podiumsdiskussion.
Weitere Praxisbeiträge kommen von ABB, BMW, noris network, OSI
International Foods, Swoodoo, der Deutschen Bank und der
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.
Originaltext: IIR Deutschland GmbH
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