IT-Manager investieren in Kosteneffizienz
Hamburg (ots) - Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen
wollen ihre IT-Investitionen für 2007 weiter hochschrauben - sieben
Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Dabei verfolgen sie mit den
Ausgaben für Hard- und Software vor allem die Investitionsziele
höhere Effizienz, optimierte Geschäftsabläufe und weniger Kosten.
Ertragssteigerungen, Kundenbindung oder eine höhere Rentabilität
gehören zwar ebenfalls zu den wichtigsten Unternehmenszielen, sind
allerdings häufig nicht der primäre Auslöser für IT-Investitionen.
Nicht einmal jeder vierte IT-Manager denkt bei Investitionen in
IT-Lösungen an das konkrete Ziel, Erträge zu steigern. Die
Verbesserung des Return-on-Investment durch IT-Anschaffungen hat
sogar nur jeder fünfte Betrieb im Auge. Zu diesen Ergebnissen kommt
die Studie "IT-Budget 2007" der InformationWeek, die zusammen mit
Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.
In der strategischen Gesamtausrichtung für die Unternehmen stehen
eine verbesserte Kundenbindung und höhere Erträge ganz weit oben.
Mehr als die Hälfte der befragten Entscheider wollen das Thema
Kundenzufriedenheit 2007 verstärkt angehen. Für knapp 44 Prozent
steht das Ertragswachstum in den kommenden zwölf Monaten im
Vordergrund. Die Grundlage für das Erreichen dieser Ziele bilden für
viele IT-Entscheider allerdings Effzienzsteigerungen, optimierte
Geschäftsabläufe sowie niedrigere Kosten. Deshalb konzentrieren sie
ihre Ausgaben vor allem auf diese drei Ziele. Sie sind immer noch die
drei Hauptmotive, wenn es um den Kauf neuer Informationstechnologie
geht.
Vor allem in größeren Unternehmen, mit mehr als 500 Mitarbeitern,
sind die IT-Manager auf Kosteneffizienz getrimmt. Drei von vier der
Befragten schaffen IT in erster Linie unter Einspargesichtspunkten
an. In kleinen und mittelständischen Betrieben liegt der Anteil nur
bei knapp 40 Prozent. Einen verbesserten Return-on-Investement durch
neue IT bewerten Mittelstand und Großunternehmen ebenfalls
unterschiedlich. Ein Drittel der befragten Großunternehmen nennt die
Verbesserung der Kapitalrendite bei IT-Anschaffungen als konkretes
Ziel. Bei den Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern sind es
nicht einmal halb so viele.
Häufig haben Unternehmen noch nicht erkannt, dass der Einsatz von
IT nicht nur Kosten spart. Er kann auch direkt zur Steigerung der
Kundenbindung beitragen. Kundenmanagementsysteme versorgen
beispielsweise Vertriebsmitarbeiter mit sämtlichen relevanten
Informationen über den Kunden und dessen Besonderheiten. Der
Außendienst ist beispielsweise damit in der Lage, dem Kunden beim
Besuch vor Ort Produkte anzubieten, die er bevorzugt. Dies steigert
die Kundenzufriedenheit. Bisher haben beim Einkauf von IT allerdings
nur etwa 42 Prozent der befragten Entscheider das Ziel Kundenbindung
im Hinterkopf.
Hintergrundinformationen
Die Studie "IT-Budget 2007" untersucht die konkreten Investitions-
und Anschaffungsabsichten von Unternehmen in Deutschland. Im Zeitraum
zwischen Dezember 2006 und Februar 2007 wurden durch eine
Online-Befragung 282 IT-Manager und IT-Verantwortliche aus deutschen
Unternehmen interviewt.
Originaltext: Steria Mummert Consulting
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