IT-Karrierechancen: Software Top - Hardware Flop
IT-Karrierechancen: Software Top - Hardware Flop
Hamburg (ots) - Vier von zehn Stellenanzeigen der 100 führenden
deutschen IT-Unternehmen richten sich an Anwendungsentwickler. Damit
sind diese IT-Fachkräfte gefragt wie nie: Im Vergleich zum Vorjahr
stieg die Zahl der Jobangebote für Berufseinsteiger in der
Softwareentwicklung um mehr als 25 Prozent. Während der Arbeitsmarkt
für Softwareexperten boomt, sieht es in der Hardware-Entwicklung
deutlich schlechter aus. Nur drei Prozent der offenen Stellenangebote
fragen nach diesem Qualifikationsschwerpunkt. Das sind Ergebnisse aus
der Studie "IT-Jobscout Mai 2008" des Beratungs- und Softwarehauses
PPI AG, der die Stellenangebote der 100 größten deutschen
IT-Unternehmen auswertet.
Ähnlich gute Karten wie die Softwareentwickler haben derzeit
angehende IT-Berater. Mehr als jede dritte offene Stelle richtet sich
an diese Berufsgruppe. Damit erweist sich der Jobmarkt als
Spiegelbild der aktuellen Geschäftsdynamik. So erwarten vor allem
Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen ein stark
überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Um dieses zu realisieren, wird
händeringend das passende Personal gesucht. Berufseinsteigern, die
bei der Anwendungsentwicklung und IT-Beratung während des Studiums
Schwerpunkte gesetzt und diese durch Praktika oder Diplomarbeit
vertieft haben, bieten sich derzeit beste Karriereperspektiven.
Etwas schwieriger ist die Lage bei den Herstellern von IT-Hardware
sowie Kommunikations- und Netzwerktechnik. Sie sehen deutlich
pessimistischer in die Zukunft. Daher sind Jobangebote in diesem
Segment rar. Auf die Hardewareentwicklung und das Qualitätsmanagement
entfallen zum Beispiel nur drei Prozent aller ausgeschriebenen
Stellen. Schlusslicht ist der IT-Vertrieb mit gerade einmal einem
Prozent der offenen Jobs.
Zudem zeigen sich in der Verteilung der offenen Stellen große
regionale Unterschiede. So sind IT-Berater vor allem in Hessen
gefragt. Hier werden in diesem Arbeitsbereich bundesweit die meisten
Nachwuchskräfte gesucht - etwa doppelt so viele wie in Bayern.
Ansonsten hat der Freistaat häufig die Nase vorn. Mehr als jedes
zweite Stellenangebot für Projektmanager und mehr als 40 Prozent der
offenen Jobs im IT-Support kommen aus Bayern. In Baden-Württemberg
sind dagegen vor allem Berufseinsteiger für die Anwendungsentwicklung
und IT-Architektur gefragt.
IT-Jobs: Fast drei Viertel der freien Stellen entfallen auf die
Anwendungsentwicklung und IT-Beratung.
Hintergrundinformationen
Für den "IT-Jobscout Mai 2008" wurden die Online-Stellenangebote der
100 größten IT-Unternehmen untersucht. Im April und Mai 2008 wurden
dafür insgesamt 429 Stellenanzeigen ausgewertet. Gegenstand der
Untersuchung waren Job-Angebote, die sich an Einsteiger mit
Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder mit höchstens zwei Jahren
Berufserfahrung richten.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
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