IT-Arbeitsmarkt: Ausschreibungen fordern Spezial-Kenntnisse von
Berufseinsteigern - Datenbank- und UML-Wissen am häufigsten
nachgefragt
Hamburg (ots) - Je spezieller, desto besser - so lautet derzeit
das Job-Anforderungsprofil der IT-Branche. In sechs von zehn
Stellenanzeigen für IT-Nachwuchskräfte werden ausdrücklich spezielle
Methodenkenntnisse verlangt. Dies entspricht einem Zuwachs von fünf
Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gewinner dieser Entwicklung sind
Bewerber, die sich auf bestimmte Anwendungen spezialisiert haben. Die
beliebteste Anforderung von IT-Firmen ist nach wie vor der Umgang mit
Datenbanken. Jeder dritte Arbeitgeber erwartet hier fundiertes
Wissen. Dies hängt mit der wachsenden Bedeutung von Datenbanksystemen
in den IT-Abteilungen zusammen. In sechs der acht
Haupt-IT-Disziplinen ist der kompetente Umgang mit Datenbanken
unumgänglich. Besonders punkten können auch jene Young Professionals,
deren Job-Profil auf Business Intelligence, Enterprise Resource
Planning oder Serviceorientierte Architektur (SOA) ausgerichtet ist.
Von allen nachgefragten IT-Anwendungen verzeichnen diese den
stärksten Zuwachs gegenüber 2007. Dies sind Ergebnisse aus der Studie
"IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.
Neben der großen Nachfrage nach Datenbank-Know-how honorieren die
Unternehmen vor allem das Beherrschen neuer Anwendungen wie Unified
Modeling Language (UML). Die standardisierte Sprache zur Modellierung
von Software und anderen Systemen findet sich am zweithäufigsten in
den Stellenanzeigen der Unternehmen wieder (16 Prozent). An dritter
Stelle folgen Kenntnisse in Data Warehousing, die in jedem zehnten
Jobangebot erwähnt werden. Der Vielfalt der IT-Anwendungen scheinen
dabei kaum Grenzen gesetzt: Über die Hälfte der gewünschten
Fähigkeiten, die in Stellenanzeigen abgefragt werden, befinden sich
unterhalb der Ein-Prozent-Marke. Eine weitere Zersplitterung der
Job-Profile ist zu erwarten. So ist der Anteil der sehr speziellen
Anforderungen gegenüber dem Vorjahr um knapp 14 Prozentpunkte
gestiegen.
Einen besonders starken Nachfragezuwachs verzeichnet der Bereich
Enterprise Resource Planning (ERP). Binnen eines Jahres hat sich die
Zahl entsprechender Nennungen in Stellenanzeigen von knapp vier
Prozent auf mehr als acht Prozent verdoppelt. Der Trend hin zu einer
effizienteren Nutzung von Unternehmenskapital, Betriebsmitteln und
Personal wird dadurch bestätigt. Auf der anderen Seite lassen sich
auch rückläufige Entwicklungen erkennen. So geht die Nachfrage nach
Kenntnissen in der Enterprise Application Integration (EAI) zunehmend
zurück. Der Grund hierfür sind hohe Kosten für EAI-Tools und komplexe
Integrationsprojekte. In der Regel leisten sich nur Konzerne
beispielsweise aus der Automobilbranche die servicestarken
EAI-Produkte. Laut der Studie wird nur noch in rund einem Prozent der
Stellenanzeigen nach EAI-Kenntnissen gefragt. Im Vorjahr waren es
noch vier Prozent.
Hintergrundinformation
Für den IT-Jobscout 2008 wurden die Online-Stellenangebote der 100
größten IT-Unternehmen untersucht. Im April/Mai 2008 wurden dafür
insgesamt 429 Stellenanzeigen ausgewertet.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
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