iSoft meldet erfolgreichen Start der elektronischen Gesundheitskarte
Mannheim (ots) - Löbau-Zittau/Mannheim, 10. Januar 2007 - Der
erste große Feldversuch mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte
(eGK) in der sächsischen Testregion Löbau-Zittau ist erfolgreich
angelaufen, meldet die iSoft Deutschland GmbH, die maßgeblich an dem
größten deutschen Projekt der Informationstechnologie (IT) im
Gesundheitswesen beteiligt ist. In Löbau-Zittau (www.saxmedicard.de)
sowie in der zweiten Testregion Flensburg wurden die ersten 10.000
gesetzlich Krankenversicherten mit der neuen Chipkarte ausgestattet.
Durch eine Digitalisierung des Gesundheitswesens ("eHealth") könnten
bis zu 25 Mrd. Euro jährlich eingespart werden, hat eine aktuelle
Studie* der iSoft Deutschland GmbH ermittelt.
Als Voraussetzung wird allerdings eine verpflichtende Einführung
der eGK-Chipkarte bei den rund 123.000 niedergelassenen Ärzten,
65.000 Zahnärzten, 21.000 Apotheken, 2.200 Krankenhäusern und knapp
270 Krankenkassen sowie allen 80 Millionen gesetzlich wie privat
Versicherten genannt. Die internationale iSoft-Gruppe gehört zu den
maßgeblichen Softwarelieferanten beim weltweit größten IT-Projekt im
Gesundheitswesen, dem britischen "National Program for IT" (NPfIT).
Das Projekt soll in Großbritannien zu Effizienzsteigerungen und
Kosteneinsparungen in ähnlicher Größenordnung führen, wie sie die
aktuelle iSoft-Studie auch in Deutschland für erreichbar hält.
Stufenweise Einführung ist sinnvoll, solange das Ziel nicht
verloren geht
Den geplanten stufenweisen Aufbau der eGK-Infrastruktur in
Deutschland hält Peter Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung
der iSoft Deutschland GmbH, für "sinnvoll, solange das Ziel der
elektronischen Vernetzung aller Beteiligten nicht aus dem Auge
verloren wird. Digitale Informationen müssen fester Bestandteil der
Behandlungskette werden." Die deutsche Gesundheitskarte soll zunächst
nur die Abrechnungs- und einige wenige medizinische Patientendaten
speichern. Erst mit der flächendeckenden Einführung ist vorgesehen,
dass Rezepte in der Arztpraxis bzw. der Klinik auf die Karte
aufgespielt und in der Apotheke gelesen werden. In einem weiteren
Stadium sollen alle ausgehändigten Medikamente und später auch
Notfalldaten wie beispielsweise die Blutgruppe auf dem Chip
gespeichert werden.
"Diese ersten Schritte sind aber nur Vorgeplänkel, das
hauptsächlich dazu dient, alle Beteiligten an die neue Karte zu
gewöhnen und die notwendigen Lesegeräte und Softwaresysteme zu
etablieren", sagt iSoft-Chef Peter Herrmann: "Der erwünschte
Quantensprung auf der Kostenseite wird sich erst durch die für später
geplante Kopplung der Chipkarte mit der elektronischen Patientenakte
einstellen, die den Endpunkt der Entwicklung markiert." Die eGK wird
dann lediglich den Schlüssel zu diesen Daten darstellen. Durch die
Kopplung soll es möglich werden, dass der Arzt oder Apotheker auf
alle nötigen Patientendaten zugreifen kann, egal, bei welcher
Untersuchung in welcher Praxis oder in welchem Krankenhaus diese
angefallen sind.
"Erst durch den Zugang zu allen für die Behandlung relevanten
Daten lassen sich kostspielige Doppeluntersuchungen konsequent
vermeiden", betont Peter Herrmann und fügt hinzu: "Es wird sicherlich
noch Jahre dauern, bis das heute übliche Papierverfahren durch die
neuen elektronischen Systeme vollständig abgelöst wird." Die aktuelle
iSoft-Studie geht davon aus, dass allein im nächsten Jahr durch die
mangelhafte Computervernetzung mehr als 10 Mrd. Euro im deutschen
Gesundheitssystem verschwendet werden.
* Der iSoft-Report 2007 über den Status und die Zukunft des
Gesundheitswesens in Deutschland basiert auf einer Expertenbefragung
von 100 Fach- und Führungskräften aus allen Bereichen des
Gesundheitssystems, von Körperschaften des öffentlichen Rechts über
Organisationen, die in staatlichem Auftrag hoheitliche Aufgaben
wahrnehmen, bis hin zu privaten Verbänden einzelner
Interessensgruppen. Herausgeber der Studie ist die auf das
elektronische Gesundheitswesen (eHealth) fokussierte iSoft-Gruppe,
die u.a. maßgeblich am weltweit größten Projekt für
Informationstechnologie (IT) im Gesundheitswesen beteiligt ist.
iSoft ist ein international führender Anbieter von Lösungen für
die Informationstechnologie (IT) im Gesundheitswesen. Das Unternehmen
beschäftigt über 3.500 IT-Spezialisten und hat über 8.000 Kunden in
27 Ländern. Die Systeme von iSoft tragen maßgeblich zu einem
zukunftsweisenden Gesundheitssystem bei, das alle Beteiligten
einbezieht - mit einem nie da gewesenen Grad an Effizienz,
Transparenz, Qualität und Wirtschaftlichkeit. iSoft leistet damit
einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung des Gesundheitswesens.
Weitere Informationen: iSoft Deutschland GmbH, Am Exerzierplatz
14, 68167 Mannheim, Tel. 0621/3928-0, Fax 0621/3928-221, E Mail:
info@isoft.de, Web: www.isoft.de
PR-Agentur: Dripke.Weissenbach.Partner, Tel. 0611 / 973150,
E-Mail: team@dripke.de
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Studien-Anforderung: Fax 0611 / 719290 oder E Mail team@dripke.de
¢ Bitte senden Sie mir die aktuelle iSoft-Studie "Mehr Effizienz
im deutschen Gesundheitswesen" anlässlich des Starts der Feldversuche
zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Zittau und Flensburg für
redaktionelle Zwecke zu.
¢ Ich bin an einem Interview mit Peter Herrmann, dem Vorsitzenden
der Geschäftsführung von iSoft Deutschland, interessiert.
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Vor- und Zuname, Redaktion, Tel/E-Mail/Fax
Originaltext: iSOFT Deutschland GmbH
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