Internetnutzer wollen Kartenlesegeräte für sicheres Online-Banking
Hamburg (ots) - Kartenlesegeräte für sicheres Online-Banking
stoßen bei Bankkunden auf großes Interesse. 67 Prozent der deutschen
Internet-Bevölkerung möchten die Technik einsetzen. Trotz dieses
großen Potenzials haben die Kartenleser den Marktdurchbruch bisher
nicht geschafft. Nur jeder dreizehnte Kunde nutzt solche Geräte. Der
Grund: Die Kunden wollen die Anschaffungskosten nicht tragen. Sie
sehen dies als Aufgabe der Bank. Mehr als drei Viertel der
Bevölkerung lehnt es ab, für die erhöhte Sicherheit selbst zu zahlen.
Dies ergab die Trendstudie Bankpräferenzen des Beratungs- und
Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit handelsblatt.com, wiwo.de
und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.
Der Schaden durch Betrug beim Online-Banking ist enorm: 13
Millionen Euro wurden 2006 mit gestohlene Zugangsdaten entwendet.
Dies errechnete der Verband der deutschen Internetwirtschaft BITKOM.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl der Betrugsfälle um 23
Prozent. Für das laufende Jahr droht eine ähnlich hohe
Steigerungsrate. Besonders häufig sind Kunden betroffen, die noch das
veraltete PIN/TAN-Verfahren zur Identifikation verwenden. Nutzer, die
sich noch auf diese Weise bei ihrer Bank anmelden, sollten dringend
auf iTANs, mTANs oder Kartenleser umsteigen. Überraschend: Die
Akzeptanz der Lesegeräte ist insbesondere bei Akademikern und in
Haushalten mit hohem Einkommen gering. Stattdessen würden
insbesondere Geringverdiener und Bankkunden mit mittleren
Bildungsabschlüssen diese Sicherheitsmaßnahme nutzen, wenn ihnen
dadurch keine Kosten entstehen.
Wenn die Geräte nicht subventioniert werden, ist allerdings nur
ein kleiner Teil der Bankkunden bereit, selbst in die Sicherheit
ihrer privaten Bankgeschäfte zu investieren. Nur jeder fünfte
Befragte würde ein Kartenlesegerät selbst kaufen. Drei Viertel davon
sind wiederum nicht bereit, mehr als zehn Euro zu investieren. Ohne
Subvention sind die Kartenleser allerdings deutlich teurer.
Bei geschäftlichen Transaktionen besteht hingegen eine größere
Bereitschaft, mit eigenem Geld die Sicherheit zu erhöhen. Hier würden
zwei von fünf Kunden Geld für Kartenleser ausgeben, mit denen sich
der Kontoinhaber eindeutig authentisieren kann. Dafür würden sie auch
tiefer in die Tasche greifen als Privatkunden: Jeder zehnte Befragte
würde mehr als 40 Euro investieren, ein weiteres Zehntel immerhin
mehr als 30 Euro.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2006 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 200 Mitarbeitern über
26 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
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