Informationsprodukte bieten hohe Wertschöpfung / Datenzentrische
Geschäftsmodelle als profitable Innovation
Bonn/Eschborn (ots) - Datenzentrische Geschäftsmodelle, die auf
der Sammlung, Aufbereitung und Vermarktung von Informationen beruhen,
gewinnen nach Ansicht der ICT-Management-Beratung Detecon künftig
auch abseits der Internet-Industrie erheblich an Bedeutung. So würden
verstärkt auch physische Produkte mit kundenorientierten Erlebnis-
und Informationswelten aufgeladen. 94 Prozent von 150
branchenübergreifenden IT-Führungskräften vertraten zudem bei einer
Umfrage von Detecon die Ansicht, dass Daten und Informationen beim
Aufbau neuer Produkte und Dienstleistungen als strategisch besonders
wertvolles Gut einzuschätzen sind.
"Während Unternehmen wie Google Informationen vor allem über
werbefinanzierte Geschäftsmodelle auf direktem Wege vermarkten,
besteht zunehmend ein Trend darin, auch physische Produkte mit
Informationssphären aufzuladen. Auf diese Weise profitieren auch
Unternehmen klassischer Industrien vom Social-Media-Boom", erläutert
Dr. Volker Rieger, Partner bei Detecon. Beispielsweise sind heute
schon Laufschuhe mit Sensoren ausgestattet, welche Trainingsdaten ins
Internet laden. Dort lassen sich die Daten visualisieren und mit
denen anderer Läufer vergleichen. Auf diese Weise entstehen
Communities und es baut sich eine neue Erlebniswelt für Kunden auf."
Die Detecon-Umfrage zeige zudem, dass immer mehr Nutzer
produktbezogenen Daten einen hohen Wertgehalt zusprechen und den
verstärkten Einsatz in webbezogenen Geschäftsmodellen deutlich
begrü&suml;en.
Software für Wertschöpfungsnetze gefragt
Der Mehrwert von Informationsprodukten entsteht laut Detecon nicht
in linearen Wertschöpfungsketten, sondern durch vielfältige
Interaktionen in komplexen Wertschöpfungsnetzen, in die auch die
Nutzer wesentlich eingebunden sind. "Umso wichtiger sind daher eine
klare kundenorientierte Strategie und starke Partnerschaften, da nur
wenige Unternehmen alle Wertschöpfungsbereiche von der Generierung
über die Aggregation, Integration, Analyse bis hin zur Präsentation
übernehmen", betont Rieger. "Zusätzlich müssen die internen
Erfolgsfaktoren im Bereich der IT-Architektur und des Enterprise
Information Management etabliert sein. Rieger erwartet deshalb, dass
die Nachfrage nach Software und Dienstleistungen entlang der
Wertschöpfungskette in den nächsten Jahren zweistellig wachsen wird.
"Viele Unternehmen beginnen jetzt, wesentliche Elemente eines
datenzentrischen Geschäftsmodells wie Master Data Management oder die
Sicherstellung von Datenqualität konsequent umzusetzen."
Weitere Informationen unter:
www.detecon.com info@detecon.com
Originaltext: Detecon International GmbH
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