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Indatex: Ergebnisse der ersten EDI-Studie der Automobilindustrie / Fremdinduzierte Verschwendung bleibt ernstzunehmender Kostenblock Starnberg (ots) - Der Preisdruck in der Automobilindustrie ist stärker denn je und vielfach wird die Substitution papierbasierter Vorgänge wie etwa Auftragserfassung und Rechnungsstellung durch elektronische Prozesse als Optimierungsfaktor genannt. Da in der deutschen Automotive-Industrie bisher keine flächendeckende empirische Erhebung zum Thema Electronic Data Interchange (EDI) vorlag, hat das Marktforschungsunternehmen Agamus Research aus Starnberg zwischen Juni und Oktober 2005 im Auftrag der indatex SCI GmbH, einem der in Deutschland führenden Anbieter für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten, eine umfassend angelegte Befragung durchgeführt. Die vorliegende Studie hinterfragte die Kommunikationsstrukturen zu Lieferanten und Kunden sowie den Einsatz und die Verwendung von EDI-Software (Electronic Data Interchange) in den Geschäftsprozessen. Das Gros der 935 befragten Unternehmen (rund 70%) hat eine Umsatzgröße zwischen 20 und 500 Millionen Euro. Die Mehrheit stellen mit 36,3% die direkten Zulieferer (1st Tier) und mit 61% Zulieferer der 2-ten und 3-ten Stufe. Jeder hat es - wenige tun es Mit über 89% verfügen nahezu alle befragten Unternehmen über eine EDI-Schnittstelle. Bei kleineren Unternehmen hat nur etwa jedes fünfte noch keinen Konverter im Einsatz. Damit liegt die Marktdurchdringung von EDI-Software nahe an der Sättigungsgrenze. Bereits 6,1% der Unternehmen beschäftigen sich nicht mehr selbst mit den unterschiedlichen EDI-Technologien, sondern wickeln ihre EDI-Kommunikation über externe Dienstleister ab (Outsourcing). Markant und vielleicht DIE Überraschung der Studie: Lediglich 16,2% der befragten Unternehmen wickeln mit ihren Lieferanten Geschäftsprozesse elektronisch ab; 33,3% sagen immerhin schon "Ja" zu EDI bei der Kommunikation mit Kunden. Der deutlich höhere EDI-Durchdringungsgrad bei Kundenbeziehungen ist überwiegend durch direkten Kundendruck zu erklären. Hier spiegelt sich das auf Einkaufsmacht beruhende Vorgehen der Automobilproduzenten wieder. Dies heißt aber auch, dass das Potenzial elektronischer Geschäftsprozessabwicklung in der Zusammenarbeit mit Lieferanten nahezu unangetastet ist. Somit mutiert die Inhouse-EDI-Lösung zur wahrscheinlich unrentabelsten Sachanlage eines Automobilzulieferers überhaupt. Die am häufigsten genannten Hinderungsgründe für eine intensivere EDI-Nutzung mit Geschäftspartnern sind eine zu hohe Komplexität bei der Anbindung der vielen unterschiedlichen EDI-Systeme, fehlendes Know-how sowie fehlende personelle IT-Kapazitäten. Hier besteht eindeutig Handlungsbedarf: Den Anteil nicht wertschöpfender Tätigkeit bei papierbasierten Vorgängen bezifferten die Befragten auf durchschnittlich 30%. Abhängig von der Unternehmensgröße kosten ein- und ausgehende Prozesse zwischen zwei und 15 Euro - woraus sich ein Verschwendungsanteil von 0,2% bei großen bis 2,5% bei kleinen Unternehmen errechnet, bezogen auf den jeweiligen Jahresumsatz. Würde der Grad der elektronischen Kommunikation auf 80% steigen, wären zwischen 1,25% vom Umsatz bei Firmen mit bis zu 20 Millionen Euro und 0,1% bei Unternehmen mit mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz im Jahr an Einsparungen möglich. Antwort bitte per Fax: 0049 - 89 - 123 93 913 oder Mail an indatex-sci@weissenbach-pr.de ___ Bitte senden Sie mir die kompletten Studienergebnisse. ___ Ich benötige weitere Informationen zum diesem Thema. Medium / Name / Telefon, Fax, Mail Originaltext: indatex

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