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IFA: Trend zur Integration



IFA: Trend zur Integration Berlin/München (ots) - Anstelle immer neuer elektronischer Geräte wird die Integration unterschiedlicher Geräteklassen das Trendthema auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in diesem Jahr sein. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt die Software-Initiative Deutschland (SID) anhand einer Analyse der schon im Vorfeld der Messe angekündigten Produkte. "Statt einem besseren Fernseher und einem neuen Smartphone warten die Verbraucher darauf, dass sie ihr heutiges Smartphone als TV-Fernbedienung nutzen und übrigens damit auch gleich von unterwegs ihren HDD-Rekorder für eine Aufnahme starten können", gibt Helmut Blank, Vorsitzender der Software-Initiative Deutschland, ein anschauliches Beispiel. "Die ersten Hersteller haben begriffen, dass die Kunden nicht nach immer neuer Hardware verlangen, sondern nach intelligenter Software, die diese Gerätschaften verbindet und mit leicht bedienbaren Funktionen versieht", erklärt der SID-Chef. Er erwartet entsprechende Neuvorstellungen auf der IFA, unter anderem mit Apples iPhone als zentrale Steuereinheit. Dabei geht die Zukunft nach Einschätzung des SID-Vorsitzenden weit über die Verbindung der herkömmlichen Hifi-, Video- und Fernsehgeräte mit der digitalen Medienwelt hinaus. Ansätze, um die MP3-Musik auf dem PC über die Hifi-Anlage anzuhören oder die Digitalfotos am Fernseher darzustellen, gibt es schon länger", sagt Helmut Blank. Als "absolute Neuheit" stuft er jedoch ein, dass "ab dieser IFA erstmals das Smartphone als zentrale Fernbedienung für die Integration der Medien- und Haustechnik zum Einsatz kommt". Sein Szenario: "Im iHome wird der Verbraucher mit seinem Smartphone alle Funktionen zu Hause oder von unterwegs steuern. Beleuchtung, Musik, Video, Fernsehen, Babyphone, Gartenbewässerung, Alarmanlage und vieles mehr werden per Knopfdruck auf dem Smartphone kontrolliert", verdeutlicht der SID-Chef die Vision einer integrierten Medien- und Haustechnik, für die auf der diesjährigen IFA der Startschuss fallen soll. Die Software-Initiative Deutschland (SID) wurde gegründet, um auf die wachsende Bedeutung von Software in immer mehr beruflichen und privaten Lebensbereichen aufmerksam zu machen. Sie versteht sich einerseits als Diskussionsforum der Fachleute und hat andererseits die Aufklärung der Verbraucher über den Nutzen und die Gefahren von Software zum Ziel. Einerseits geht es darum, die auf ca. 2 Billionen Euro geschätzten Investitionen der Verbraucher, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware zu sichern. Andererseits steht die Entwicklung und Verbreitung neuer Software von Internetportalen bis hin zu AppStores für Smartphones im Mittelpunkt. Originaltext: Software-Initiative Deutschland

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