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IFA-PreView: Geht im Heim-Kino das Licht aus? (mit Bild) / ...



IFA-PreView: Geht im Heim-Kino das Licht aus? (mit Bild) / CIplus-Verschlüsselung - wie man TV-Zuschauer (ent)täuscht Hamburg (ots) - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/meldung/1433212 - Plus ist besser. Plus verspricht mehr. Auf diese einfache Formel lassen sich die Gedanken von Fernsehzuschauern bringen, die zum ersten Mal mit dem neuen Kürzel "CIplus" (CI+) konfrontiert werden. Doch bei "CIplus", eines von deutschen Privatsendern ins Spiel gebrachten Vorschlags für einen neuen Verschlüsselungsstandard, versagt diese Logik: "CI+" erweist sich für den TV-Konsumenten als deutliche Leistungsverschlechterung. Experten raten daher informierten Fernsehzuschauern: Tunlichst ein mit "CI+" ausgerüstetes Gerät meiden und auf das einfache "CI" zurückgreifen. Auf der "IFA-PreView" (14.-16.7., Hamburg/ 21.-23.7., München), dem grö&suml;ten Presse-Event vor der IFA, gibt es Informationen zu diesem Top-Thema aus erster Hand. Erst vor wenigen Jahren wurde der so genannte "Common Interface" (CI) Standard für Fernseh-Empfangsgeräte, wie z.B. Set-Top-Boxen, TV-Geräte und Digitale Videorekorder (DVRs) eingeführt. Eine Norm, die auf dem von Notebooks her bekannten PCMCIA-Karteneinschub basiert. Hauptzweck dieses CI-Standards ist es, verschiedene Verschlüsselungssysteme z.B. für Pay-TV-Sender auf einem Empfänger ausführen zu können. So ermöglicht ein mit CI ausgerüsteter Fernseh-Empfänger, mit seinem digitalen Videorekorder von einem Kabelfernseh- oder Pay-TV-Anbieter zum anderen zu wechseln, ohne gleich den Fernsehempfänger austauschen zu müssen. Die private Videoaufzeichnung ist den privaten Fernsehsendern schon seit langem ein Dorn im Auge. Nachdem sich die private Videokopie auch per Gericht nicht verbieten lie&suml;, wollen Deutschlands Privatsender heute zumindest die nächste Stufe verhindern: die digitale Verbreitung, bei den hochwertige Kopien des gesendeten Materials beliebig oft - ohne Qualitätsverlust - kopiert werden können. Nicht zuletzt durch den massiven Rückgang der TV-Werbung ist es deshalb nach Ansicht der TV-Anbieter Zeit, einen Folgestandard für CI zu definieren: Das nur für Deutschland erdachte "CI+". "Dabei verweisen die privaten Fernsehmacher gerne auf den Jugendschutz", sagt Stefan Jenzowsky, Managing Director des PreView-Teilnahmerns moreTV Broadcasting GmbH, "in dessen Namen sie den CI-Standard verbessern müssten." Ein mit CI ausgerüsteter Fernsehempfänger dekodiert verschlüsselte Programme, wenn eine berechtigte Smart-Card eingelegt ist und sendet dann ein unverschlüsseltes Signal an die Set-Top_Box oder den DVR weiter, so dass die Sendung angesehen oder auch aufgezeichnet werden kann. Hier setzt das Jugendschutz-Argument an. Da eine Jugendschutz-PIN nur bei der Dekodierung des Signals durch das CI-Modul abgefragt wird, kann diese Sendung also z.B. via USB-Port auch unverschlüsselt auf einer USB-Festplatte landen. Damit ergibt sich eine analoge Situation zu einer VHS-Videokassette oder DVD: Die Sendung könnte dann auch ohne PIN jederzeit angesehen werden. Unter der Überschrift "Jugend- und Signalschutz" fordern die Deutschen Privatsender heute mehr als nur die Abfrage der Jugendschutz-PIN auch bei Aufzeichnungen. "Vielmehr wollen sie mittels "CIplus" unliebsame Aufzeichnungen per Fernseh-Signal ganz verhindern", vermutet Stefan Jenzowsky von der moreTV Broadcasting GmbH. Mehr zum Thema und ein Vergleich von CI und CIplus unter: www.ict-presskit.com oder für Presse-Vertreter auf der "IFA-PreView 2009". Akkreditierungen unter: www.preview-event.com Originaltext: Preview Event & Communication

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