IFA: Hersteller unter Innovationsdruck
Ismaning (ots) - Der Fernseher mit eingebauter Festplatte und
Internetzugang per Knopfdruck, der intelligente Toaster, der selbst
den Bräunungsgrad des Brotes erkennt - die diesjährige IFA markiert
einen Höhepunkt der "digitalen Revolution". Die Messe bringt
Deutschland zum Staunen, doch sind die ausgestellten Geräte zumeist
nur Prototypen und noch nicht brauchbar für den Massenmarkt: Sie sind
der Vorgeschmack auf eine geplante Produktion.
"Wir haben beobachtet, dass viele Aussteller auf der IFA zwar die
neuesten Produkte ankündigen, häufig aber die versprochene
Auslieferungszeit nicht einhalten können oder sogar das Produkt nie
auf den Markt bringen", erklärt Reiner Duwe, Regional Director
Central Europe bei Wind River. "Wegen zu hohen Kosten und zu langen
Entwicklungszeiten müssen sie oft noch vor dem Marktstart die Bremse
ziehen. Um sich langfristig im Wettbewerb zu halten, müssen sie daher
ihre Entwicklungsprozesse standardisieren."
Viele Hersteller nutzen heute noch proprietäre Betriebssysteme und
Entwicklungslösungen. Dadurch verlieren sie bei der Entwicklung neuer
Geräte Zeit, weil sie verschiedene Hardware- und
Software-Technologien immer wieder erneut aufeinander abstimmen
müssen, um ihre eigentliche Entwicklungsplattform zusammenzustellen.
Erst dann können sich die Entwicklungsingenieure Gedanken machen, wie
sie das neue Gerät innovativ gestalten können, um es von
Wettbewerbsprodukten abzuheben.
Der Spezialist für die Optimierung von Gerätesoftwareentwicklung,
Wind River, bietet Herstellern für die standardisierte
Geräteentwicklung marktspezifische Plattformen an, die jeweils auf
die individuellen Branchenbedürfnisse zugeschnitten sind. Mit der
Platform for Consumer Devices, der Platform for Automotive Devices
oder der Platform for Network Equipment, die mit dem
Echtzeitbetriebssystem VxWorks, dem offenen Betriebssystem Linux
sowie proprietären Betriebssystemen genutzt werden kann, bietet Wind
River umfassend integrierte Plattformen an. Für die vorintegrierten
Plattformen ist Wind River Partnerschaften mit Herstellern wie
Freescale eingegangen. Betriebssysteme, Hardware- und
Software-Technologie sowie Tools sind daher schon vorher aufeinander
abgestimmt. So muss das Unternehmen, das eine standardisierte
Entwicklungsplattform nutzt, keine aufwändige Integrationsarbeit mehr
leisten, sondern kann sofort mit der Entwicklung loslegen. Hersteller
können dadurch Gerätesoftware schneller, besser, kostengünstiger und
zuverlässiger verwirklichen und sich dadurch auf dem
wettbewerbsumkämpften Markt besser behaupten.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.windriver.de.
Originaltext: Wind River Systems
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