Identity-Management: Nach dem Rückzug von HP setzen sich kleinere
Spezialanbieter durch Peter Weierich, Völcker Informatik: "Wer sich
auf die Großen verlässt, ist leicht verlassen."
Berlin (ots) - Berlin/München, 20. Februar 2008 - Wie die heutige
Online-Ausgabe der Computer Zeitung berichtet, verabschiedet sich
Hewlett Packard überraschend aus dem Geschäft mit
Identity-Management-Suiten. Laut Angaben des Fachmagazins hat HP
diesen Schritt bestätigt. So werde künftig die hauseigene
Openview-Identity-Suite nicht mehr aktiv weiter vertrieben.
Bestandskunden bekämen aber weiterhin Patches "oder gewisse
funktionale Erweiterungen" geliefert. Für Peter Weierich, den
Unternehmenssprecher der Berliner Völcker Informatik AG ist das ein
positives Zeichen: "So verbessern sich die Chancen von kleineren und
mittelständisch geprägten Spezialanbietern im Markt." Zumal Hewlett
Packard angekündigt hat, künftig bei Security-Projekten "den Kunden
Produkte von bisherigen Wettbewerbern zu empfehlen".
"Offensichtlich ist das Risiko höher, von einem Großanbieter mit
einem Bauchladen an Softwareprodukten im Stich gelassen zu werden,
als von mittelständischen Herstellern, die sich auf ihre
Kernkompetenz konzentrieren. Diese sind in der Regel langfristig
stabil und zeichnen sich durch eine intensive Kundenorientierung
aus", konkretisiert Peter Weierich. Mittelständische Spezialanbieter
haben laut den Experten bei Völcker Informatik den Vorteil, dass sie
wesentlich stärker auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden
eingehen, dessen Systeme genauer analysieren und auf dieser Basis
eine passgenaue Lösung entwickeln können. "Der extrem hohe
Qualitätsanspruch, den wir an die Softwareentwicklung zur
Beherrschung komplexer Unternehmensprozesse stellen, setzt sich auf
Dauer durch", so Peter Weierich weiter.
Unternehmen, die Identity-Management-Systeme bereits im Einsatz
haben oder diesen in naher Zukunft planen, sollten sich daher
überlegen, ob sie sich bei der Auswahl des Anbieters von einem großen
Namen und Software von der Stange oder von effizienten und
maßgeschneiderten Lösungsansätzen leiten lassen.
Die Portfoliobereinigung der großen Anbieter schafft so für die
Kunden neue Chancen: Die leistungsfähigen Speziallösungen lassen sich
häufig leicht in Gesamtlösungen mit komplementären Komponenten
integrieren. "Wenn nicht mehr nur der große Name, sondern die
messbare Leistungsfähigkeit einer Lösung das wichtigste
Auswahlkriterium ist, dann wird der Kunde am Ende auch ein besseres
Projektergebnis erzielen.", führt Weierich weiter aus.
Völcker Informatik ist führender Anbieter von Identity Manage¬ment
und Auditing Systemen, einem zentralen Element bei der Etablierung
eines möglichst hohen Niveaus der Datensicherheit in jedem
Unternehmen und jeder Behörde. Viele Konzerne, mittelständische
Firmen und öffentliche Einrichtungen verlassen sich heute bereits bei
der Verwaltung ihrer Zugriffsrechte auf die Völcker-Software
ActiveEntry, die alle Bereiche des Identity Management einschließlich
User Provisioning und Identity Auditing umfasst. Zu den Kunden des
1995 in Berlin gegründeten Unternehmens zählen unter anderen Bofrost,
Creditreform, verschiedene Industrie- und Handelskammern, der BDA,
Bayer Healthcare, die Landeshauptstadt München und Veltins.
Originaltext: Völcker Informatik AG
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