IBM Forschung, Varioprint und IntexyS bringen optische
Datenübertragung in Computersystemen der Realisierung einen Schritt
näher
Stuttgart (ots) - +++ Prototyp auf der Messe Electronica in
München 14.-17.11.2006 +++
Auf der Electronica2006 in München stellen IBM Forschung (NYSE:
IBM), die Varioprint AG und IntexyS Photonics einen gemeinsam
entwickelten Prototyp eines optischen Interconnect-Systems vor, der
die optische Datenübertragung in Computersystemen der Realisierung
einen Schritt näher bringt. Dank der integrierten optischen
Technologie kann die Interconnect-Bandbreite von Prozessor zu
Prozessor beträchtlich erhöht werden - eine Schlüsselanforderungen
für künftige Computersysteme.
Mit der steigenden Leistung von Prozessorchips muß der Datenfluß
von und zum Prozessor entsprechend skalieren. Hier erreichen heutige
Kupferverbindungen ihre physikalischen Grenzen. Optische Verbindungen
haben einige wesentliche Vorteile gegenüber Kupfer, insbesondere die
höhere Datendichte und längeren Entfernungen, die überbrückt werden
können. Darüberhinaus bleiben optische Verbindungen von
elektromagnetischen Interferenzen unberührt und verbrauchen weniger
Energie - ein zunehmend wichtiger werdender Faktor, da die Datenraten
weiter steigen. Optische Verbindungstechnik ist von Glasfasernetzen
für die Telekommunikation her wohlbekannt. Zusätzliche
Forschungsarbeit wird jedoch benötigt, bevor optische Technologie in
Computersysteme integriert werden kann.
Die IBM Forschung ging hierbei eine Partnerschaft ein mit der
Varioprint AG, einem schweizer Hersteller von gedruckten
Schaltkreis-Boards und der französischen IntexyS Photonics, um eine
kostengünstige optische Card-to-Card-Interconnect-Lösung zu
entwickeln. Der Prototyp besteht aus für optische Übertragung
eingerichteten, gedruckten Schaltkreis-Boards, die mit hochdichten
120-GB/s-Optoelektronik-Modulen und Fiberoptik-Schnittstellen
ausgestattet sind.
"Bei IBM betrachten wir die Interconnect-Bandbreitendichte als
eine der Hauptherausforderungen in der nächsten Generation von
Servern" stellt Dr. Bert Offrein, Leiter der Photonics Group im IBM
Forschungslabor Zürich fest.
Die optoelektronische Umwandelung wird von einer Ansammlung von 12
Lasern vorgenommen. Jeder von ihnen kann 10 Gigabit Daten pro Sekunde
verarbeiten. IBM Forscher haben Wege entwickelt, die
optoelektronischen Elemente mit den Lichtleitern auf einfache Weise
zu verbinden und anzuordnen. Standardschnittstellen machen die
Technologie kompatibel mit am Markt gängiger Fiberoptik-Technologie.
Originaltext: IBM Deutschland
Das haben andere Besucher auf unserer Seite gesucht:
Diese Nachrichten haben andere Besucher auf unserer Seite besucht:
Neue Konditionen für Geschäftskunden Einführungsangebot für Arcor DSL 1,5 Mbit/s (28.08.2002) TÜV SÜD: Schnelltests sind der falsche Weg - Zweistufiges ... VICTORIA erneut für familiengerechte Arbeitsbedingungen ... Weltweiter Aktionstag gegen nutzerfeindliche Produkte: ... qots: Blu-ray vs. HD-DVD: Verbraucher reagieren mit Vorsprung durch Visionen 3. EUROFORUM-Jahrestagung Trend- ... Wohnen E1 la Carte auf dem Vormarsch: Möb Starbucks Kaffee - jetzt auch im Supermarkt