Heimatschutzministerium beginnt am San Francisco International
Airport mit der Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von
internationalen Reisenden
Washington (ots/PRNewswire) -
Wie das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten heute
mitteilte, habe die Behörde damit begonnen, Abdrücke aller Finger von
internationalen Besuchern zu erfassen, die am San Francisco
International Airport (San Francisco) ankamen. Dieses veränderte
Vorgehen, bei dem das Ministerium nun zehn anstelle von nur zwei
Fingerabdrücken erfasst, soll die Sicherheit erhöhen und den
legitimen Reiseverkehr vereinfachen. Dies erfolgt über eine genauere
und effizientere Feststellung und Nachprüfung der Identität von
Reisenden.
"Die Erfassung biometrischer Daten hat unsere Fähigkeit,
gefährliche Personen an der Einreise in die Vereinigten Staaten zu
hindern, seit 2004 enorm erhöht. Dass wir jetzt alle zehn
Fingerabdrücke abnehmen, wird unser erfolgreiches Vorgehen noch
verstärken. So haben wir die Möglichkeit, uns noch besser auf die
Verhinderung potenzieller Sicherheitsrisiken zu konzentrieren", so
US-VISIT-Direktor Robert Mocny.
Konsularbeamte des US-Aussenministeriums sowie Beamte der Zoll-
und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (U.S. Customs and
Border Protection, CBP), haben seit über vier Jahren zur Erfassung
biometrische Daten (mit einigen Ausnahmen) alle Nicht-US-Staatsbürger
im Alter von 14 und 79 Jahren einer Abnahme des digitale
Fingerabdrucks und Fotos unterzogen, wenn diese ein Einreisevisum
beantragt haben oder in die USA eingereist sind.
"Einfach ausgedrückt ermöglicht das veränderte Vorgehen unseren
Beamten eine genauere Vorstellung darüber, mit wem sie es zu tun
haben. Für legitime Besucher wird der Ablauf somit effizienter;
gleichzeitig sind ihre Identitäten besser vor Identitätsdiebstahl
geschützt. Falls Personen ein Risiko darstellen, liegen uns nun
genauere Informationen darüber vor, um wen es sich eigentlich
handelt", so Paul Morris, Leitender Direktor der Zulassungs- und
Passagierprogramme der Aussendienstabteilung der Zoll- und
Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten.
Im Rahmen des US-VISIT-Programms des Heimatschutzministeriums
werden Fingerabdrücke von Besuchern derzeit mit denen von Personen,
die gegen die Einwanderungsbestimmungen verstossen haben, und mit
Daten des Federal Bureau of Investigations (FBI) von Kriminellen und
bekannten oder mutmasslichen Terroristen verglichen. Der Abgleich der
biometrischen Daten mit der Beobachtungsliste hilft Beamten bei der
Entscheidung über Visumserteilung und Einwanderungserlaubnis. Die
Erfassung aller zehn Fingerabdrücke verbessert ausserdem die
Vergleichsgenauigkeit der Fingerabdrücke sowie die Möglichkeiten des
Ministeriums, die Abdrücke von Besuchern mit vorhandenen
Fingerabdrücken abzugleichen, die das Verteidigungsministerium und
das FBI von bekannten und unbekannten Terroristen aus der ganzen Welt
gesammelt hat. Darüber hinaus werden die Fingerabdrücke von Besuchern
mit den Daten der FBI-Verbrecherkartei verglichen.
Durchschnittlich durchlaufen täglich 5.000 internationale
Besucher am Flughafen in San Francisco die biometrischen Kontrollen
des US-VISIT-Programms. Besucher aus Japan, dem Vereinigten
Königreich, China und Deutschland stellen die grösste Anzahl der
internationalen Reisenden, die am Flughafen in San Francisco
einreisen.
San Francisco ist nun der nächste Einreiseflughafen, der mit der
Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Besuchern
begonnen hat. Der Dulles International Airport in Washington begann
mit der Erfassung der zehn Fingerabdrücke am 29. November 2007.
Bisher sind die Flughäfen Hartsfield-Jackson Atlanta International
Airport, Boston Logan International Airport, Chicago OHare
International Airport und George Bush Houston Intercontinental
Airport dazu übergegangen, alle zehn Fingerabdrücke zu erfassen. Vier
weitere Flughäfen werden demnächst ebenfalls mit der Abnahme
zusätzlicher Fingerabdrücke beginnen, darunter der Miami
International Airport, der Detroit Metropolitan Wayne County Airport,
der Orlando International Airport und der John F. Kennedy
International Airport in New York. Alle übrigen Einreisestellen für
den Luft-, See- und Landverkehr werden bis Ende 2008 zum
Zehn-Finger-Erfassungsstandard übergehen.
Seit der Einführung des US-VISIT-Programms im Jahr 2004 setzt das
Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten biometrische
Identifizierungsdaten ein, um die Verwendung gefälschter Dokumente zu
verhindern, Besucher vor Identitätsdiebstahl zu schützen und Tausende
von Kriminellen aufzuhalten und Personen, die gegen die
Einwanderungsbestimmungen verstossen, an der Einreise in die
Vereinigten Staaten zu hindern. US-VISIT führt in Zusammenarbeit mit
der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP den Übergang zum
Zehn-Finger-Erfassungsstandard an. Diese erweiterte Massnahme ist das
Ergebnis einer behördenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem
Heimatschutzministerium, dem FBI, dem Verteidigungsministerium und
dem Aussenministerium der Vereinigten Staaten.
Originaltext: The U.S. Department of Homeland Security (DHS)
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