Heimatschutzministerium beginnt am Detroit Metropolitan Wayne County
Airport mit der Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von
internationalen Reisenden
Washington (ots/PRNewswire) -
Wie das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten heute
mitteilte, habe die Behörde damit begonnen, Abdrücke aller Finger von
internationalen Besuchern zu erfassen, die am Detroit Metropolitan
Wayne County Airport (Detroit) ankamen. Dieses veränderte Vorgehen,
bei dem das Ministerium nun zehn anstelle von nur zwei
Fingerabdrücken erfasst, soll die Sicherheit erhöhen und den
legitimen Reiseverkehr vereinfachen. Dies erfolgt über eine genauere
und effizientere Feststellung und Nachprüfung der Identität von
Reisenden.
"Die Erfassung biometrischer Daten hat unsere Fähigkeit,
gefährliche Personen an der Einreise in die Vereinigten Staaten zu
hindern, seit 2004 enorm erhöht. Dass wir jetzt alle zehn
Fingerabdrücke abnehmen, wird unser erfolgreiches Vorgehen noch
verstärken. So haben wir die Möglichkeit, uns noch besser auf die
Verhinderung potenzieller Sicherheitsrisiken zu konzentrieren", so
US-VISIT-Direktor Robert Mocny.
Konsularbeamte des US-Aussenministeriums sowie Beamte der Zoll-
und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (U.S. Customs and
Border Protection, CBP), haben seit über vier Jahren zur Erfassung
biometrische Daten (mit einigen Ausnahmen) alle Nicht-US-Staatsbürger
im Alter von 14 und 79 Jahren einer Abnahme des digitale
Fingerabdrucks und Fotos unterzogen, wenn diese ein Einreisevisum
beantragt haben oder in die USA eingereist sind.
"Einfach ausgedrückt ermöglicht das veränderte Vorgehen unseren
Beamten eine genauere Vorstellung darüber, mit wem sie es zu tun
haben. Für legitime Besucher wird der Ablauf somit effizienter;
gleichzeitig sind ihre Identitäten besser vor Identitätsdiebstahl
geschützt. Falls Personen ein Risiko darstellen, liegen uns nun
genauere Informationen darüber vor, um wen es sich eigentlich
handelt", so Paul Morris, Leitender Direktor der Zulassungs- und
Passagierprogramme der Aussendienstabteilung der Zoll- und
Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten.
Im Rahmen des US-VISIT-Programms des Heimatschutzministeriums
werden Fingerabdrücke von Besuchern derzeit mit denen von Personen,
die gegen die Einwanderungsbestimmungen verstossen haben, und mit
Daten des Federal Bureau of Investigations (FBI) von Kriminellen und
bekannten oder mutmasslichen Terroristen verglichen. Der Abgleich der
biometrischen Daten mit der Beobachtungsliste hilft Beamten bei der
Entscheidung über Visumserteilung und Einwanderungserlaubnis. Die
Erfassung aller zehn Fingerabdrücke verbessert ausserdem die
Vergleichsgenauigkeit der Fingerabdrücke sowie die Möglichkeiten des
Ministeriums, die Abdrücke von Besuchern mit vorhandenen
Fingerabdrücken abzugleichen, die das Verteidigungsministerium und
das FBI von bekannten und unbekannten Terroristen aus der ganzen Welt
gesammelt hat. Darüber hinaus werden die Fingerabdrücke von Besuchern
mit den Daten der FBI-Verbrecherkartei verglichen.
Durchschnittlich durchlaufen täglich 1.900 internationale
Besucher am Flughafen in Detroit die biometrischen Kontrollen des
US-VISIT-Programms. Besucher aus Japan, Grossbritannien, den
Niederlanden und Indien machen die Mehrzahl der in Detroit
eintreffenden internationalen Gäste aus.
Detroit ist nun der nächste Einreiseflughafen, der mit der
Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Besuchern
begonnen hat. Der Dulles International Airport in Washington begann
mit der Erfassung der zehn Fingerabdrücke am 29. November 2007. Bis
heute haben der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, der
Boston Logan International Airport, George Bush Houston
Intercontinental Airport, San Francisco International Airport, der
Miami International Airport, und der Orlando International Airport
ebenfalls damit begonnen, die Abdrücke aller 10 Finger zu erfassen.
Der John F. Kennedy International Airport in New York wird ebenfalls
bald damit beginnen, zusätzliche Fingerabdrücke aufzunehmen. Alle
übrigen Einreisestellen für den Luft-, See- und Landverkehr werden
bis Ende 2008 zum Zehn-Finger-Erfassungsstandard übergehen.
Seit der Einführung des US-VISIT-Programms im Jahr 2004 setzt das
Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten biometrische
Identifizierungsdaten ein, um die Verwendung gefälschter Dokumente zu
verhindern, Besucher vor Identitätsdiebstahl zu schützen und Tausende
von Kriminellen aufzuhalten und Personen, die gegen die
Einwanderungsbestimmungen verstossen, an der Einreise in die
Vereinigten Staaten zu hindern. US-VISIT führt in Zusammenarbeit mit
der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP den Übergang zum
Zehn-Finger-Erfassungsstandard an. Diese erweiterte Massnahme ist das
Ergebnis einer behördenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem
Heimatschutzministerium, dem FBI, dem Verteidigungsministerium und
dem Aussenministerium der Vereinigten Staaten.
Originaltext: The U.S. Department of Homeland Security (DHS)
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