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Haufe Akademie: Neues Seminar Digitale Betriebs



Haufe Akademie: Neues Seminar "Digitale Betriebsprüfung - die optimale Vorbereitung für Ihre Daten" hilft Stolpersteine zu vermeiden Freiburg (ots) - Finanzverwaltungen nehmen das eingeräumte Datenzugriffsrecht auf die EDV-Systeme von Unternehmen immer häufiger wahr. Während sie ihre Prüfmethoden durch den Einsatz von Datenanalyse-Software ständig weiterentwickeln, sind viele Unternehmen noch nicht ausreichend auf die technischen Neuerungen vorbereitet. Wer seine Unternehmensdaten nicht richtig aufbewahrt und vorbereitet, gewährt den Prüfern einen größeren Einblick als er muss. Und er kann sich bei Verstoß gegen die gesetzlich verlangte Historisierung Ärger mit den Betriebsprüfern einhandeln. "Die Daten der Finanzbuchhaltung oder anderer steuerlich relevanter Systeme sind auch nach Jahren noch im ursprünglichen Originalzustand bereitzustellen. Ist dies nicht möglich, liegt ein Verstoß gegen steuerliche Aufbewahrungsvorschriften vor, der das Klima einer Betriebsprüfung negativ beeinflussen kann.", erläutert Stefan Groß, Steuerberater und Referent der Haufe Akademie. Als Certified Information Systems Auditor (CISA) hat Groß zahlreiche digitale Betriebsprüfungen begleitet und kennt die typischen Stolpersteine. Bei einer digitalen Betriebsprüfung lässt sich ein mehrere Jahre alter Rechnungsbeleg häufig nicht mehr wie gefordert im Original reproduzieren. Denn in der Zwischenzeit haben sich Daten wie Kundenanschrift und Artikelpreis geändert und das eingesetzte EDV-System hat die Daten mit dem neuen Stand überschrieben. Noch gravierender wird dies, wenn in der Zwischenzeit ein Softwarewechsel stattgefunden hat und die Altdaten insgesamt verloren sind. Daneben bergen digitale Betriebsprüfungen weitere Stolpersteine: Je nach interner Struktur der Finanzbuchhaltungssysteme ermöglicht die aktuelle Prüfsoftware der Finanzverwaltung den Prüfern weit reichenden Zugriff auf Datenbestände, die eigentlich nicht für ihre Augen bestimmt sind und ihnen laut Gesetzeslage auch nicht zugänglich gemacht werden müssen. Es gilt, sensible Daten frühzeitig abzuschotten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Daten jederzeit für eine spontane Prüfung ordnungsgemäß bereitgestellt werden können. Welche entsprechenden Maßnahmen die Verantwortlichen in den Unternehmen ergreifen müssen, vermittelt das eintägige Seminar Digitale Betriebsprüfung - die optimale Vorbereitung für Ihre Daten der Haufe Akademie. Praktiker im Rechnungs- und Steuerwesen, Geschäftsführer, Leiter Rechnungswesen sowie kaufmännische Leiter und Controller erfahren hier außerdem, warum steuerlich relevante Daten von steuerlich nicht relevanten Daten getrennt werden müssen und wie dies in der Praxis funktioniert. Die Teilnehmer lernen, was Unternehmen bei Prüfungssimulationen oder einem eventuellen Systemwechsel beachten sollten und profitieren von der Präsentation der Datenanalyse-Software der Finanzverwaltung. Das Seminar kostet 560 Euro zzgl. MwSt. Nähere Informationen zum Seminar unter: www.haufe-akademie.de/digitaleBetriebspruefung Originaltext: Haufe Akademie

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