Handy-Virengefahr auf der CeBIT: Bluetooth ausschalten!
Frankfurt (ots) - CeBIT-Interview über Tel. 0611 / 97 31 50 oder E
Mail team@dripke.de
Hannover/Frankfurt am Main, 9. März 2006 - Die CeBIT stellt den
derzeit größten Seuchenherd für Handy-Viren dar, warnt die
Beratungsgesellschaft Eurospace, und rät allen Besuchern, die
Bluetooth-Funktion ihres Mobiltelefons auf dem Messegelände zu
deaktivieren. Die Consultants befürchten, dass Hacker die in fast
allen modernen Handys eingebaute Funktechnik Bluetooth nutzen
könnten, um das Messepublikum mit einer neuen Virengeneration zu
infizieren. Viele aktuelle Handymodelle können über den
Bluetooth-Funk Daten und damit eben auch Schädlingsprogramme aus
ihrer unmittelbaren Umgebung empfangen, ohne dass der Besitzer etwas
davon merkt.
Im Gegensatz zur letztjährigen CeBIT schwirren mittlerweile weit
über 100 Handy-Viren im wahrsten Sinne des Wortes durch die Luft,
umreißt Eurospace das stark erhöhte Gefahrenpotenzial. "Es gibt wohl
kaum einen besseren Ort als die High-Tech-Messe CeBIT, um die
Angreifbarkeit moderner Mobiltelefone zu demonstrieren und damit die
gesamte Branche der Lächerlichkeit preiszugeben", betont
Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana.
Neben Bluetooth, das in erster Linie bei großen
Menschenansammlungen wie einer Messe zur Verbreitung von
Schadsoftware geeignet ist, dient nach Erkenntnissen von Eurospace
vor allem der auf rund 80 Prozent aller modernen Handys verfügbare
MMS-Dienst (Multimedia Message Service) zur Verseuchung von
Mobiltelefonen. Die Berater verweisen auf - allerdings nicht
repräsentative - Untersuchungen, denen zufolge heute schon jede
zwanzigste Handy-Multimedia-Nachricht von einem Schädling befallen
ist. "Hochgerechnet würde dies bedeuten, dass allein in Deutschland
in diesem Jahr ein Heer von weit über 10 Millionen MMS-Nachrichten
über Handy-Besitzer herfällt", warnt Ohana vor einer mobilen
Epidemie.
Als typische Vertreter der neuen mobilen Virengeneration nennt
Eurospace die Schädlingsprogramme Comwarrior A und B, die sich sowohl
über MMS als auch via Bluetooth ausbreiten. Aus Russland könnte der
Schädling J2ME/RedBrowser A in abgewandelter Form nach Deutschland
überschwappen, der zwar das Telefon nicht lahm legt, aber dafür die
Telefonrechnung in schwindelerregende Höhen treibt.
Eurospace gehört zu den führenden deutschen
High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst
auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, ist die High-Tech
Consulting Company heute in einer Vielzahl von Märkten mit
Zukunftsprojekten befasst, die nächste Generationen in der jeweiligen
Branche bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport,
Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die
Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das
Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen
von der Strategie über die fachliche Expertise bis hin zur
Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die
weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und
beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Prozent
mehr als 270 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und
Entwicklungszentrum in Chemnitz unterhält Eurospace Geschäftsstellen
in Düsselsdorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.
Weitere Informationen: Eurospace GmbH, Schillerstraße 20, 60313
Frankfurt am Main, Tel. 069/6605530, Fax 069/66055416, E Mail:
info@eurospace.de, Web: www.eurospace.de
PR-Agentur: Team Andreas Dripke GmbH, Tel. 0611/973150, E Mail
team@dripke.de
Originaltext: Eurospace
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