Handy als Kreditkarte der Zukunft: Mobile Payment bietet Kunden eine
Alternative zur Kartenzahlung
Stuttgart (ots) - Das internationale IT Unternehmen GFT
Technologies AG (GFT) entwickelt zukunftsweisende Lösungen für den
onlinebasierten Zahlungsverkehr. Als Alternative zur klassischen
Kredit- oder EC-Karte nimmt das Bezahlen mit dem Handy stetig zu. Der
Bankkunde kann so bequem aus mehreren Bezahlmöglichkeiten wählen.
"Das Mobiltelefon ist die Kreditkarte der Zukunft", erklärt GFT
Vorstandsvorsitzender Ulrich Dietz. In immer stärkerem Ma&suml; wird das
Handy neben dem Abwickeln von Bankgeschäften auch zum Bezahlen bzw.
zum Abheben am Geldautomaten verwendet.
"Um dem Kunden ein hohes Ma&suml; an Funktionssicherheit und
Flexibilität zu bieten, müssen notwendige Innovationen in diesem
Bereich weiter vorangetrieben werden", fordert Ulrich Dietz,
Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies AG. "Für den mobilen
Kunden ist es wichtig, mehrere Möglichkeiten beim bargeldlosen
Bezahlen zu haben." Erst in jüngster Zeit hatten fehlerhafte
Karten-Chips dazu geführt, dass rund 30 Millionen EC- oder
Kreditkarten nicht verwendet werden konnten. Hier könnten mobile
Zahlverfahren die Lösung sein: Fällt die EC- oder Kreditkarte aus, so
kann das Handy zum Bezahlen oder Geldabheben bereit stehen.
Beim Mobile Payment liegt der Fokus zunächst auf kontaktlosen
Bezahlverfahren. Dabei werden Bankkundenkarten in das Handy
integriert und die Funkübertragung auf kurze Distanzen genutzt (Near
Field Communication - NFC). Hierbei kommuniziert ein Smart Phone mit
einem Bezahlautomaten der Bezahlstelle. Eine zusätzliche Karte ist
nicht mehr notwendig.
Eine weitere Lösung ohne Karte stellt das sogenannte HalCash dar.
Dem Kunden wird dabei eine Transaktionsnummer per SMS auf das Handy
zugeschickt, mit welcher er Geld am Automaten abheben kann. In
Spanien ist dieses System seit 2006 im Einsatz und wird derzeit von
zehn Banken an 12.000 Geldautomaten angeboten. Weitere zwölf Banken
in Europa und Südamerika wollen das System im ersten Quartal 2010
einführen; in 40 weiteren Banken in 25 Ländern werden im Moment
Testverfahren durchgeführt. Der Vorteil: Bankkunden können,
unabhängig von Einsatz einer EC- oder Kreditkarte, auf diese Weise
rasch und unkompliziert Bargeld abheben - gerade im Notfall oder als
Alternative zu Traveller Checks auf Reisen. Der Kunde profitiert von
der einfachen Bedienung und Flexibilität, das Geldinstitut von den
geringeren Kosten im Vergleich zum Karteneinsatz. Im Bedarfsfall
können mögliche Fehler mit einem Softwareupdate schnell und
kostengünstig behoben werden. Zudem gewährleistet ein Identity
Management auf dem Handy einen höheren Datenschutz.
Mit dem 2009 gegründeten Kompetenzzentrum Mobile Banking ist GFT
heute führend bei der Entwicklung von IT-Anwendungen für das Online
Banking auf dem Handy (Mobile Banking) sowie von Applikationen für
das Bezahlen und Geldabheben mit mobilen Endgeräten (Mobile Payment).
"Das Mobiltelefon hat jeder stets giffbereit. Damit stellt es eine
logische Alternative zur Nutzung von EC- und Kreditkarten dar", so
Ulrich Dietz. Die Möglichkeiten, die das Mobiltelefon inzwischen für
das Abwickeln von Bankgeschäften bietet, müssen, so Dietz, auch um
mobile Bezahlverfahren ergänzt werden. In diesem Bereich werden in
den nächsten Jahren noch zahlreiche weitere Anwendungen entwickelt
werden.
Originaltext: GFT Technologies AG
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