Gro&suml;e Unterschiede bei Akkulaufzeiten von Netbooks
Hamburg (ots) - Sieben Geräte ab 299 Euro im COMPUTERBILD-Test /
Neuer Intel-Prozessor N450 bringt kaum Geschwindigkeitsvorteile
Ob im Café oder im Zugabteil - Netbook-Besitzer sind heute fast
überall anzutreffen. Kein Wunder, denn die Mini-Notebooks wiegen nur
wenig mehr als ein Kilogramm, passen in jede Umhängetasche und lassen
sich deshalb sehr bequem überallhin mitnehmen. Dafür ist der
Bildschirm kleiner als bei klassischen Notebooks, und es fehlt ein
DVD-Laufwerk. Der neue Atom-Prozessor N450, den Intel Anfang des
Jahres auf den Markt brachte, soll die Netbooks jetzt noch schneller
und sparsamer machen. Wie COMPUTERBILD beim Test von sieben
Mini-Notebooks ab 299 Euro herausgefunden hat, bringt der neue
Prozessor jedoch kaum Tempovorteile (Heft 9/2010, ab Samstag im
Handel erhältlich).
In vier der sieben Testkandidaten steckt der neue N450-Prozessor.
Doch sie sind kaum schneller als die Vorgängergeneration mit N280-
oder N270-Prozessoren. Insgesamt gab es zwischen den einzelnen
Testkandidaten nur geringe Geschwindigkeitsunterschiede. Für grafisch
aufwendige Spiele taugen Netbooks weiterhin nicht, für Büroprogramme
und fürs Surfen im Internet reicht das Arbeitstempo aber allemal.
Bei der Akkulaufzeit hatten alle sieben Netbooks die Nase deutlich
vor klassischen Notebooks mit grö&suml;erem Bildschirm und mehr Leistung.
Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Netbook-Modellen sind
gewaltig: Das Acer Aspire one 752 (399 Euro) war das schnellste Gerät
im Testfeld und schob sich damit auf den ersten Platz, es machte aber
beim simulierten Dauerarbeiten nach rund vier Stunden schlapp. Den
ersten Platz musste sich das Acer mit dem Samsung N220-Marvel (369
Euro) teilen. Dessen Akku hielt sechs Stunden, 42 Minuten durch.
Langläufer war das viertplatzierte Belinea b.book 2XS SE von
One/Brunen IT (309 Euro) mit sieben Stunden und 40 Minuten.
Die sehr guten Akku-Laufzeiten sind Voraussetzung, um die Netbooks
längere Zeit fürs Internetsurfen nutzen zu können. Wer mit seinem
Netbook zu Hause ins Internet will, kann WLAN nutzen oder das Gerät
per Netzwerkkabel an das DSL-Modem oder einen Router anschlie&suml;en. Wer
unterwegs jedoch keinen WLAN-Zugriff hat, nutzt am besten einen
UMTS-Mobilfunk-Zugang per USB-Stift. Das funktioniert an vielen Orten
im In- und Ausland. Wer nicht jeden Tag mobil ins Internet möchte,
nutzt am besten einen UMTS-Stift mit Stunden- oder Tageskontingent
(beispielsweise 1,99 Euro für zwölf Stunden). Für Vielnutzer
empfiehlt sich ein Pauschaltarif (zum Beispiel 17,50 Euro pro Monat).
Weitere Tests finden Sie unter www.computerbild.de/tests
Originaltext: COMPUTER BILD-Gruppe / computerbild.de
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