Google-Facelift pusht Universal Search - Untersuchung belegt
Bedeutung für Suchmaschinenoptimierung
Köln (ots) - In den vergangenen Tagen hat Google die Präsentation
seiner Suchergebnisse verändert. Zusätzliche Suchfunktionen etwa für
die Bildersuche, das Durchforsten von Blogbeiträgen oder
Shopping-Angeboten stehen jetzt über bunte Icons am linken Seitenrand
bereit. Für Unternehmen, die SEO nutzen, gewinnt Universal Search an
Bedeutung.
"Die Veränderungen der Ergebnisdarstellung waren überfällig",
meint Christian Mauer, Geschäftsführer der auf
Suchmaschinenoptimierung (SEO) spezialisierten SUMO GmbH. Bis zu 14
verschiedene Boxen für News, Maps, Bilder, Videos und mehr hatten die
Trefferlisten unübersichtlich gemacht. Die jetzt grafisch
hervorgehobenen Zusatzfunktionen waren zuvor versteckt und den
meisten Usern unbekannt.
"Mit diesem Facelifting wird Universal Search nun endgültig in der
breiten Masse der Internetnutzer ankommen", ist Mauer überzeugt.
Hinter Universal Search steckt die Anfang 2007 erstmals geäu&suml;erte
Idee von Google, bei Suchanfragen neben Internetseiten auch Bilder,
Videoclips, Buchinformationen und News-Seiten aufzulisten. Diese
werden je nach Suchvolumen und verfügbaren Quellen zu einzelnen
Keywords angezeigt.
Obwohl sich am Suchalgorithmus selbst nichts geändert hat, hat die
neue Darstellung Auswirkungen auf den Bereich
Suchmaschinenoptimierung. Denn sie wird das Nutzerverhalten in den
Google-Suchergebnissen beeinflussen und damit den Druck für
Websitebetreiber erhöhen, sich mit dem Thema Universal Search zu
befassen.
Das belegt auch eine Untersuchung, die SUMO durchgeführt hat. Das
Unternehmen hat mehr als 10.000 Keywords von Kunden im Hinblick auf
ihre Relevanz für Universal Search unter die Lupe genommen. Das
Ergebnis: Für 41 Prozent der Suchbegriffe spielt Universal Search
bereits eine Rolle. Das bedeutet, dass Google bei fast jeder zweiten
Suchabfrage auf Ergebnisse aus den Bereichen lokale Suche (Google
Maps), Blogsuche, Bilder, Video oder Shopping hinweist.
Doch nicht jedes Unternehmen, das auf SEO setzt, sollte nun unter
allen Umständen Videos produzieren und Bilder hochladen.
"Unternehmen, die SEO nutzen, sollten für ihr individuelles
Keyword-Set prüfen, ob und welche Elemente von Universal Search in
der Trefferliste erscheinen", so Mauer. "Mit einer einmaligen Abfrage
ist es allerdings nicht getan - Google experimentiert nach wie vor
sehr viel. Daher sollte man diese Prüfung regelmä&suml;ig durchführen."
Erst dann sollte man entsprechende SEO-Ma&suml;nahmen ergreifen, die
aber je nach Webseite und Keyword variieren. So macht etwa für den
stationären Einzelhandel eine Aufnahme bei Google Maps Sinn, ein
Online-Shop dagegen profitiert beispielsweise eher von der
Produktsuche.
Originaltext: Sumo GmbH
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