goetzpartners Umfrage: Geschäftskundenspezifische Mobilfunkangebote
gewünscht (mit Bild)
München (ots) -
- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/meldung/1571173 -
83 Prozent der deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen
wünschen geschäftskundenspezifische Mobilfunkangebote. Dies ist das
Ergebnis einer aktuellen Blitzumfrage von goetzpartners.
Im Vorfeld der CeBIT führte goetzpartners eine Befragung unter 52
deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) aus
unterschiedlichen Branchen zur Zufriedenheit mit ihren
Mobilfunkanbietern und ihren Anforderungen an diese durch.
Wunsch nach geschäftskundenspezifischen Mobilfunkangeboten
unerfüllt
"Geschäftskundenspezifische Mobilfunkangebote für KMUs werden nach
Ansicht von goetzpartners derzeit in Deutschland unzureichend
vermarktet", sagt Armin Raffalski, Partner bei goetzpartners
MANAGEMENT CONSULTANTS. Diese These wird durch die Ergebnisse der
aktuellen Blitzumfrage bestätigt:
83 Prozent der Befragten wünschen sich geschäftskundenspezifische
Angebote. Jedoch nur 29 Prozent wissen, dass solche am Markt bereits
verfügbar sind. Von diesen 29 Prozent nutzen beachtliche 73 Prozent
diese Angebote. Die hohe Kundendurchdringung belegt, dass
geschäftskundenspezifische Angebote bei effizienter Vermarktung
erhebliches Potenzial bergen.
Transparentere, flexiblere und günstigere Tarife von 92% der
Befragten gefordert
Die Befragung nach der generellen Zufriedenheit mit dem
derzeitigen Anbieter fällt grundsätzlich positiv aus. 88 Prozent der
Befragten geben an, dass sie mit ihrem derzeitigen Anbieter zufrieden
bzw. sehr zufrieden sind. Dennoch wünschen sich bei freier Nennung 92
Prozent der Befragten transparentere, flexiblere und günstigere
Tarife. Weiterer Verbesserungsbedarf wird in der Netzabdeckung
beziehungsweise einer schnelleren Datenverbindung (50 Prozent der
Befragten) und einem besseren Service (46 Prozent) gesehen. Im
Servicebereich werden insbesondere ein schnellerer Geräteaustausch im
Falle eines Defekts, proaktivere Kundeninformationen, eine bessere
Erreichbarkeit sowie eine höhere Kompetenz der Kundenbetreuer
gefordert.
Der Wunsch nach transparenteren und günstigeren Tarifen zeigt sich
auch in der Erwartung bezüglich zukünftiger Flatrate-Angebote. 81
Prozent der Befragten erwarten Inlandsflatrates, die sowohl
Telefonate innerhalb der Mobilfunknetze als auch Telefonate zwischen
Mobilfunk und Festnetz sowie eine umfassende Datenflatrate (ohne
limitierte Surf-Geschwindigkeit) beinhalten. Für das Ausland erwarten
lediglich 23 Prozent der Befragten ein entsprechendes Angebot. Dabei
sind die Befragten bei freier Nennung bereit, durchschnittlich 35 EUR
für eine Inlands-Flatrate und zusätzlich knapp 25 EUR für eine
Auslands-Flatrate zu zahlen. Ein erstes Mobilfunkunternehmen bot im
Februar bereits eine Telefon- und SMS-Flatrate im Rahmen einer Aktion
in Höhe von monatlich 40 EUR in alle deutschen Netze ohne Grundgebühr
und Vertragslaufzeit an.
Ungenutztes Umsatzpotenzial im Bereich von Zusatzangeboten und
Apps
"Mit geschäftskundenspezifischen Zusatzangeboten bzw. Apps bieten
sich den Mobilfunkanbietern beste Möglichkeiten für die Realisierung
von Zusatzerlösen und zur Steigerung der Kundenbindung", erklärt
Marcus Worbs-Remann, Senior Manager bei goetzpartners MANAGEMENT
CONSULTANTS.
Die Bedürfnisse sind vielfältiger Natur, wie die Top 5-Nennungen
nach gewünschten Angeboten zeigen: Navigation und
Location-Based-Services geben 77 Prozent der Befragten an,
Administrationstools wie To-Do-Verwaltung oder Kalender (62 Prozent),
bessere Bearbeitungsmöglichkeiten von Standard-Officeprogrammen sowie
mobile Steuerung von Alarmanlagen, Maschinen etc. (jeweils 54
Prozent). 46 Prozent der Befragten wünschen sich weitere Programme
(z.B. Buchhaltung, Steuern, Ressourcenplanung, Vermarktung).
Zukünftige Rolle der Mobilfunkanbieter im aufstrebenden Markt der
Geschäftskundenapplikationen noch ungewiss
Die Wünsche der Kunden nach besserem Service und neuen
Applikationen sind im Hinblick auf ihre Refinanzierbarkeit kritisch
zu prüfen. Insbesondere der Markt für kleinere Unternehmen steht in
direkter Konkurrenz zum Privatkundenmarkt, auf dem ein intensiver
Preiswettbewerb herrscht. Daher ist es sinnvoll, einen Gro&suml;teil der
Applikationen effizient über Online-Plattformen Ă la iTunes oder die
von TelefĂłnica, der Deutschen Telekom, LG, Samsung, Sony Ericsson und
anderen gegründeten "Wholesale Applications Community" zu vertreiben.
Nur in ausgewählten Bereichen werden Lösungsanbieter aufwändigere
Branchenlösungen entwickeln und direkt in den Markt bringen.
Laut Armin Raffalski müssen die Mobilfunkanbieter ihre Position im
Markt für Geschäftskundenapplikationen noch finden: "Ob die
Mobilfunknetzbetreiber selbst bei der Vermarktung von Applikationen
eine wesentliche Rolle spielen oder lediglich das
Übertragungsnetzwerk zur Verfügung stellen werden, wird die Zukunft
zeigen."
Über goetzpartners
goetzpartners ist ein führendes unabhängiges europäisches
Beratungsunternehmen, das Corporate Finance und Management Consulting
unter einem Dach kombiniert. Das Unternehmen steht für innovative
Beratungsansätze und individuelle Lösungen, die mit den Kunden
erfolgreich umgesetzt werden. goetzpartners ist mit Büros in München,
Düsseldorf, Frankfurt, London, Paris, Madrid, Moskau, Prag und Zürich
sowie Kooperationen in New York, San Francisco, Los Angeles,
Bangalore, Mumbai und Budapest vertreten. Fokus von goetzpartners
Corporate Finance ist die Beratung bei M&A-Transaktionen.
goetzpartners Management Consultants ist spezialisiert auf die
Beratungsschwerpunkte Strategie, Organisation, Operational
Excellence, Marketing und Vertrieb, Restrukturierung und Strategic
Due Diligence. goetzpartners ist "Hidden Champion" 2009 in den
Beratungssektoren Strategische Due Diligence, Finanzierungs- und
Mergerstrategien sowie Post-Merger-Integration
(Corporate-Finance-Beratung).
Originaltext: goetzpartners MANAGEMENT CONSULTANTS
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