Giesecke & Devrient steigert Umsatz und Ergebnis 2008 / Umsatz steigt
auf 1,7 Milliarden Euro / Jahresüberschuss: Erstmals 100 Millionen
Euro Marke überschritten
München (ots) - Der Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D)
hat mit dem Geschäftsjahr 2008 das zweite Jahr in Folge mit einem
au&suml;ergewöhnlich guten Ergebnis abgeschlossen. Weltweit
erwirtschaftete das Unternehmen mit knapp 10.000 Mitarbeitern einen
Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von
neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alle Geschäftsbereiche des
Konzerns zeigten ein dynamisches Wachstum. Der Jahresüberschuss stieg
um 16 Prozent auf 111 Millionen Euro. Das EBIT lag bei 160 Millionen
Euro. Gleichzeitig investierte G&D weiter deutlich in die Zukunft.
Das Unternehmen erhöhte die Ausgaben für Forschung und Entwicklung
auf 109 Millionen Euro.
"Wir sind auf unserem erfolgreichen Weg der Umsatz- und
Ertragssteigerungen gut vorangekommen und haben zwei sehr gute Jahre
hinter uns", unterstreicht Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der
Geschäftsführung von Giesecke & Devrient, auf der
Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in München. "Wir haben im
vergangenen Jahr unseren profitablen Wachstumskurs der Vorjahre
fortgesetzt und mit 109 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung
ma&suml;geblich in die Zukunft von G&D investiert. Wir sind gut
positioniert. Um unsere Innovationskraft weiter zu stärken, planen
wir 2009 die Sachinvestitionen nochmals auf 150 Millionen Euro zu
erhöhen. Wir sind in vielen Bereichen Technologieführer. Diese
Position haben wir in der Welt der Mobilkommunikation durch den Kauf
der schwedischen Softwarefirma SmartTrust zusätzlich gestärkt", so
Ottenberg.
Alle Geschäftsbereiche von Giesecke & Devrient - Banknote, Cards
and Services, Government Solutions - sind im Vergleich zum Vorjahr
weiter gewachsen. Mit 909 Millionen Euro leistete der Bereich
Banknote erneut den grö&suml;ten Beitrag zum Konzernumsatz. Er steigerte
den Umsatz um 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Division
Banknotenpapier als auch die Division Druck profitierten von einer
zunehmenden Kundennachfrage bei komplexen Sicherheitsmerkmalen. Über
das Geschäftsjahr 2008 hinweg waren die Produktionskapazitäten der
Papierfabrik Louisenthal GmbH voll ausgelastet. Die Division
Banknotenbearbeitung erzielte 2008 einen Umsatzrekord. Vor allem bei
Banknotenbearbeitungssystemen der mittleren und oberen
Leistungsklasse, beispielsweise für Werttransportunter-nehmen und
Zentralbanken, konnte die Division ihre führende Marktstellung
festigen.
Der Geschäftsbereich Cards and Services steigerte den Umsatz im
Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent auf 609 Millionen Euro. Dabei
konnte die Division Zahlungsverkehr erneut Marktanteile
hinzugewinnen. Sie profitierte vor allem von der anhaltenden
Migration reiner Magnetstreifen-Karten auf höherwertige
Mikroprozessorkarten. Hier konnte G&D seine Position insbesondere in
Kanada, Frankreich und Spanien deutlich ausbauen. In der Division
Telekommunikation stieg die Zahl der verkauften SIM-Karten erneut
deutlich an. Die Nachfrage nach höherwertigen Mobilfunkkarten lag
deutlich über den Erwartungen. Der weltweite Preisverfall konnte
durch Mengenwachstum und die gestiegene Nachfrage nach
Qualitätsprodukten mit höheren Speichergrö&suml;en ausgeglichen werden.
Positiv hat sich auch der Geschäftsbereich Government Solutions
entwickelt, der vor allem Sicherheitsdokumente, Pässe und ID-Karten
an Behördenkunden liefert. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum
Vorjahr um 17,6 Prozent auf rund 159 Millionen Euro. 2008 wurden
weltweit wichtige Aufträge gewonnen, etwa der grö&suml;te Auftrag für
elektronische Reisepässe in der Firmengeschichte mit einem Umfang von
sieben Millionen Exemplaren für Botsuana.
Erfreulich gestaltete sich auch die Entwicklung der Division New
Business. Diese wurde Anfang 2006 geschaffen, um systematisch neue
Geschäftsfelder zu identifizieren und zu erschlie&suml;en. Nach einem
Umsatz von sechs Millionen Euro im Jahr 2007 hat die Division den
Umsatz im Geschäftsjahr 2008 auf rund zwölf Millionen Euro
verdoppelt.
Mit Kunden in 164 Ländern au&suml;erhalb Deutschlands hat Giesecke &
Devrient im Geschäftsjahr 2008 seine Internationalisierungsstrategie
erfolgreich fortgesetzt und erwirtschaftete 85 Prozent des
Gesamtumsatzes im Ausland. Giesecke & Devrient wuchs weltweit: Im
abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden weltweit 930 neue Arbeitsplätze
geschaffen. Damit stieg die Zahl der Mitarbeiter auf knapp 10.000 zum
Jahresende 2008.
Über Giesecke & Devrient:
Giesecke & Devrient (G&D) ist ein international führender
Technologiekonzern mit Hauptsitz in München. Das 1852 gegründete
Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 mit rund 10.000
Mitarbeitern einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Der Konzern gehört
zu den weltweiten Markt- und Innovationsführern bei der Herstellung
und Bearbeitung von Banknoten und Banknotenpapieren, bei
Chipkarten-basierten Lösungen für die Bereiche Telekommunikation und
elektronischer Zahlungsverkehr sowie bei Sicherheitsdokumenten und
Ausweissystemen. Für die internationale Kundennähe des Unternehmens
sorgen 49 Tochterunternehmen und Joint Ventures in über 30 Ländern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.gi-de.com .
Originaltext: Giesecke & Devrient GmbH
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