Gesundheitsgefahr Druckertoner: Grenzwerte deutlich überschritten
Wiesbaden (ots) - Schon lange sind die Gefahren von giftigen
Druckertonern bekannt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass für
einen hohen Anteil vor allem der Büronutzer die potentielle Gefahr
für die Gesundheit im Vordergrund bei der Anschaffung neuer Drucker
hat. Laut einer Kurzstudie des Elite News Instituts unter 50 Fach-
und Führungskräften der IT-Industrie spielt für 60 Prozent der
Befragten der Gesundheitsaspekt eine wesentliche Rolle. Die Studie,
durchgeführt im Auftrag des Druckerherstellers Samsung, brachte vor
allem bei den beliebten Arbeitsplatzdruckern das Besorgnispotential
zum Ausdruck. Über 70 Prozent der befragten Druckernutzer sehen sich
hier einer potentiellen Gefahr ausgesetzt.
Bestätigt wird die Sorge von einem Test, den die jüngste Ausgabe
(21/2007) der Computer Bild durchführte. Erneut wurden
gesundheitsschädliche Stoffe wie Styrol und DBT in den Tonerpulvern
gefunden. Nicht nur beim Wechsel der staubigen Patronen, auch beim
Druckvorgang kann das Pulver in die Raumluft gelangen.
Sechs Farbdrucker mussten ihre umweltfreundliche Einstellung vor
den Testern beweisen, mit teils verheerenden
Grenzwertüberschreitungen warteten die Geräte auf. Zwei der Geräte
überschritten die Grenzwerte für Styrol, einem vermutlich
krebserregenden Stoff, um bis zu 50 Prozent. Auch die Konzentration
von giftigen zinnorganischen Verbindungen im Farbtoner lag laut
LGA-Messungen weit über den Grenzwerten - um mehr als das
hundertfache.
Nicht nur die Toner enthalten immer noch Giftstoffe, manch Gerät
entwickelte starke Emissionen während des Druckens. Eines der
getesteten Geräte gab während des Computer Bild-Tests krebserregendes
Benzol an die Atemluft ab. Bei einem einzigen Gerät im Test konnten
keine Überschreitungen der Grenzwerte festgestellt werden. Der
Drucker CLP 300 des Herstellers Samsung trägt als einziger Drucker
des Testfeldes den blauen Umweltengel. Bei den Testmethoden bezieht
sich die Computer Bild auf die strengen Grenzwerte und Messverfahren,
die auch bei Siegeln wie dem der LGA für den Schadstofftest
eingesetzt werden.
Nach der Elite News-Studie sieht mehr als die Hälfte der befragten
Personen neben den Druckerherstellern auch die Unternehmen in der
Pflicht, die Gesundheitsgefahr in Büroräumen zu minimieren.
Weitere Informationen zu IT-Business-Lösungen: Samsung Electronics
GmbH, Am Kronberger Hang 6, 65824 Schwalbach, Tel. 06196 / 66 10 02,
Website: www.samsung.de/it-business
Originaltext: Elite News Institut für Druck und Kommunikation
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