Gericht rehabilitiert FARO durch Einstellung des
Patentverletzungsprozesses wegen Verfahrensmängeln
Lake Mary, Florida (ots/PRNewswire) -
FARO, Weltmarktführer im Bereich der portablen
Koordinatenmessmaschinen (CMMs), hat bekannt gegeben, dass der
Patentverletzungsprozess, der durch den Hauptwettbewerber Hexagon AB
angestrengt wurde, wegen Verfahrensmängeln von einem kalifornischen
Gericht eingestellt wurde.
Siggi Buss, Geschäftsführer von Faro Europe, erklärt: "Die
Entscheidung des Gerichts ist der Beleg dafür, dass Hexagon nicht
beweisen konnte, dass wir der Patentverletzung schuldig sind.
Unabhängig davon, wie der Mitbewerber auf das Urteil reagieren wird,
werden wir uns nicht von unseren Anstrengungen abbringen lassen,
unsere Position als führender Anbieter portabler 3D-Messtechnologie
zu verteidigen. FARO wird sich auch in Zukunft auf die Entwicklung
und Bereitstellung von Technologielösungen konzentrieren, die unsere
Kunden dabei unterstützen, Produkte und Prozesse der Spitzenklasse
anzubieten."
Romer-CimCore, eine Tochtergesellschaft von Hexagon, hatte am 25.
November 2003 auf der Basis eines US-Patents für eine unbegrenzte
Rotationsfunktion die Klage eingereicht. Das Patent des Mitbewerbers,
das im Übrigen nur auf die USA begrenzt ist, wurde für eine
Konstruktion mit vier Gelenken angemeldet, während die Konstruktion
von FARO mit drei Gelenken bereits seit 24 Jahren vertrieben wird.
Die Klage richtete sich gegen von FARO in den USA gefertigte
FaroArm-Produkte, die mit einer unwesentlichen Funktion versehen
wurden, die eine mechanisch unbegrenzte Drehung von bestimmten
Gelenken ermöglicht.
Laut Rechtsanwalt William Cass, der FARO vor Gericht vertreten
hat, sind während des Prozesses bedeutende Beweise ans Licht gebracht
worden, die zeigten, dass Personen aus der höchsten Leitungsebene von
Hexagon die Genauigkeit ihrer portablen Messarme wissentlich falsch
dargestellt haben. FARO plant, diese Informationen an die zuständigen
Behörden weiterzuleiten. Des Weiteren wird dieser Sachverhalt FARO
bei diesem und anderen rechtsanhängigen Prozessen nützlich sein, die
das Unternehmen gegen Hexagon angestrengt hat.
"Unsere starke Marktposition im Bereich der portablen Messarme
basiert auf einer ganzen Reihe von Fakten: Messgenauigkeit,
Zuverlässigkeit, Software, einfache Bedienung, Mobilität, Design,
Ergonomie, Preis, Kundendienst, weltweiter Direktvertrieb und
umfassende Qualität. Diese Werte fliessen genauso ambitioniert in
unsere anderen Produktlinien Laser Tracker sowie Laser Scanner ein
und begründen auch hier unsere weltweite Marktführerschaft," fasst
Siggi Buss zusammen.
Sollte Hexagon sich entscheiden, die Klage weiter zu verfolgen,
würden nachfolgende Verhandlungen im Zuge des
Patentverletzungsprozesses voraussichtlich Mitte 2007 anberaumt
werden.
FARO beschäftigt sich bereits seit 1981 mit der dreidimensionalen
(3D) Messtechnik, stets bemüht um schnelle und präzise 3D-Messungen.
Bereits frühzeitig erkannte FARO die vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten für portable Messarme in der Industrie. Neben
den FaroArm-Modellen bietet FARO Laser Tracker und Laser Scanner,
sowie eine umfangreiche Palette an 3D-Messsoftware für nahezu jeden
Anwendungsfall an. Gemeinsam integrieren diese Produkte die Mess- und
Qualitätsprüffunktion mit computergestütztem Design (CAD),
computergestützter Fertigung (CAM) und computergestützter Entwicklung
und Konstruktion (CAE), was zu einer verbesserten Produktivität,
gestiegener Produktqualität und reduzierter Nacharbeit, sowie weniger
Ausschuss im Herstellungsprozess führt. FARO ist weltweit vertreten,
das Hauptquartier befindet sich in Lake Mary in Florida. Die
europäische Zentrale hat ihren Sitz in Korntal-Münchingen bei
Stuttgart. Zu den Referenzkunden gehören Airbus, Audi, BMW, Boeing,
Bosch, DaimlerChrysler, General Motors, Opel, Porsche und VW.
Website: http://www.faro.com
Originaltext: FARO Technologies, Inc.
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