"Generation Online": immer mehr Grundschüler täglich am Rechner (mit
Bild)
Hamburg (ots) -
- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/meldung/2089161 -
Computer und Internet sind bei den Jüngsten auf dem Vormarsch:
Sieben von zehn Grundschülern sitzen täglich am Rechner. Jedes fünfte
Grundschulkind surft und chattet sogar eine Stunde am Tag. Das ist
das Ergebnis einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der
Techniker Krankenkasse (TK). "Der Computer ist im Alltag kaum noch
wegzudenken, deshalb will gerade heute der richtige Umgang mit dem
Medium gelernt sein", sagt York Scheller, Diplom-Psychologe bei der
TK. Für Schulkinder können Computer ideal als Lernhilfen und
Informationsquellen eingesetzt werden. Inhalte und zeitliches Ausma&suml;
der PC-Nutzung müssen jedoch stimmen. "Eine halbe Stunde
Computer-Spa&suml; für junge Kinder reicht. Dann sollten sich die Kleinen
wieder anderen Freizeitbeschäftigungen widmen", rät Scheller.
Für Eltern ist es wichtig, den Medienkonsum ihrer Sprösslinge im
Auge zu behalten: Was spielen sie am Computer? Welche Internetseite
rufen sie auf? Au&suml;erdem ist es sinnvoll, dass sich Mutter und Vater
gelegentlich die Zeit nehmen, mit dem Kind gemeinsam im Netz zu
surfen oder ein Computerspiel zu spielen. Denn: Durch die Begleitung
der Eltern lernt der Nachwuchs den richtigen Umgang mit dem Medium.
Eltern können so auch aufpassen, dass sich die Freizeitaktivitäten
ihres Kindes nicht nur noch auf den Computer beschränken. Zeichnet
sich das ab, sollten Eltern unbedingt eingreifen. Wer seinem
Sprössling Spielalternativen bietet, stellt sicher, dass der Computer
eine von vielen Beschäftigungsmöglichkeiten bleibt.
Richtig mit dem Computer zu arbeiten, erleichtert Kindern das
Lernen und macht ihnen Spa&suml;: Pädagogisch wertvolle Computerspiele-
und Programme fördern die Kreativität. Und gerade komplizierte
Sachverhalte können auf dem Bildschirm anschaulicher dargestellt
werden und sind so leichter zu verstehen. Dazu kann das Kind die
Lerngeschwindigkeit am Computer selbst bestimmen und Informationen
ohne Zeitdruck verarbeiten. "Au&suml;erdem schimpfen Computer nicht.
Manchen Kindern mit Konzentrationsschwäche kann das eine Hilfe sein",
sagt Scheller.
Bei der Auswahl der richtigen Spiele und Lernprogramme entscheiden
am besten Kinder und Eltern gemeinsam. Geeignet sind Spiele, bei
denen Kinder ohne Zeitdruck arbeiten können, die sie motivieren und
ihre Fantasie anregen. Es gibt auch Aktiv-Spiele, die mit
Körpereinsatz gesteuert werden. Erst wenn der Spieler vor der Konsole
aktiv wird, indem er beispielsweise tanzt oder auf dem Trimm-Rad in
die Pedale tritt, bringt er die hüpfende Figur auf dem Bildschirm in
Schwung oder das Mountainbike in Fahrt. Eine Fahrradfahrt an der
frischen Luft oder ein Fu&suml;ballspiel auf dem Bolzplatz kann so ein
Spiel jedoch nicht ersetzen.
Mutter oder Vater können helfen, für Kinder geeignete Seiten zu
finden und aufzurufen, beispielsweise das Kinder-Wissenschaftsmagazin
TK-Logo ( www.tk-logo.de ), das Informationen über Wissenschaft,
Medizin, Natur und Gesundheit sowie Mitmach-Aktionen, Experimente und
Rätsel bietet.
Zum Hintergrund:
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Techniker
Krankenkasse (TK) bundesweit 1.000 Eltern befragt, in deren Haushalt
ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.
Hinweis für die Redaktionen:
Weitere Presseinformationen zum Thema enthält der TK-Medienservice
"Endlich Schulkind!", der unter www.presse.tk.de zur Verfügung steht.
Honorarfreie Pressefotos sowie Infografiken zum Thema stehen dort
ebenfalls zum Download bereit.
Originaltext: TK Techniker Krankenkasse
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