Gelungene Premiere: Die ersten zwei Blu-ray-Player im "video"-Test
Stuttgart (ots) - Panasonic DMP-BD 10 schlägt Samsung BD-P 1000 im
Praxis-Vergleich
Stuttgart, 8. November 2006 - Das Warten auf den Video-Genuss in
HD-Qualität hat ein Ende: In diesen Tagen kommen die ersten beiden
Blu-ray-Player auf den Markt. Das Fachmagazin "video" hat in seiner
neuen Ausgabe (12/2006, EVT: 10. November) den Panasonic DMP-BD 10
und den Samsung BD-P 1000 auf den Prüfstand gestellt. Mit dem
Ergebnis: Insgesamt legt Blu-ray eine recht ausgereifte
Deutschlandpremiere hin, auch wenn das Samsung-Gerät noch nicht alle
Vorzüge des neuen Formats konsequent nutzt.
Mit dem DMP-BD 10 (rund 1.500 Euro) setzt Panasonic auf
Anschlussvielfalt, dynamischen Klang und bestmögliche Bildqualität,
so "video". Das Gerät gibt hochauflösende (1.920 x 1.080p)
Blu-ray-Filme auf Full-HD-Displays in perfekter Qualität wieder.
Daneben ist der DMP-BD 10 auch ein guter DVD-Player, der über eine
HDMI-Verbindung die vergleichsweise schlechteren DVD-Bildsignale
zuverlässig in die HD-Formate 720p, 1080i und 1080p übersetzt.
Auch im Ton gibt es messbare Fortschritte. Das Blu-ray-Format
erlaubt erstmals unkomprimierten 5.1- oder 7.1-Mehrkanal-Sound zum
Videobild. Der DMP-BD 10 gibt PCM-Ton mit bis zu 5.1-Kanälen digital
per HDMI-Schnittstelle aus. Wenn auf der Blu-ray-Disc 7.1-Kanäle
aufgespielt sind, rechnet das Gerät diese auf 5.1-Ton herunter. Bei
beiden Varianten erzielt der Anwender das beste Klangergebnis, wenn
er nicht dem Player, sondern dem AV-Receiver die Wandlung der
digitalen Musiksignale überlässt, so "video". Alternativ kann der
Mehrkanal-Sound auch über den analogen 7.1-Ausgang wiedergegeben
werden.
Der Samsung BD-P 1000 (etwa 1.300 Euro) liefert dagegen keinen
unkomprimierten PCM-5.1-Ton über seinen HDMI-Ausgang. Für die
Digitalausgabe wird der Klang vielmehr auf zwei Stereokanäle
heruntergerechnet. Wer den hochwertigen Blu-ray-Sound hören will,
muss auf den analogen Mehrkanal-Ausgang zurückgreifen. Auch dieser
ist spartanischer ausgeführt als beim Panasonic DMP-BD 10 und bietet
lediglich einen 5.1- statt 7.1-Anschluss.
HDMI- und Komponentenausgänge sind bei beiden Blu-ray-Playern
gleich ausgeführt. Leichte Unterschiede gibt es dagegen bei der
HD-Bildqualität. In dunklen Szenen fehlt es dem Samsung gegenüber dem
Panasonic bisweilen etwas an Schärfe, im Vergleich mit den
Unterschieden zu einer DVD sind diese Nuancen aber gering. Anders
beim DVD-Betrieb: Hier zeigt der Samsung im "video"-Test unruhigere
Bilder als der Panasonic. Dafür bietet der BD-P 1000 unter der
Frontklappe einen integrierten Kartenleser, den der Panasonic-Player
nicht besitzt. Damit können Anwender Fotos in HD-Qualität auf dem
TV-Schirm oder per Beamer genießen.
Für Rückfragen:
Uwe Andresen, Chefredakteur "video",
Tel. 0711/182-1507, Fax 0711/182-1013
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Originaltext: video
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