Gefahr: Stromschlag bei USB-Verteilern
Hamburg (ots) - 18 USB-Steckleisten im COMPUTERBILD-Test / Sehr
gute Datenübertragungsgeschwindigkeit bei zwölf Geräten / Aber: Teils
erhebliche Sicherheitsmängel
Erst die Maus, die Tastatur, dann der Drucker und schlie&suml;lich noch
eine externe Festplatte, ein USB-Speicherstift und ein
USB-TV-Empfänger oder der MP3-Spieler: Im Laufe der Zeit sucht immer
mehr Hardware Anschluss per USB an den Computer - und ehe man sichs
versieht, sind alle vorhandenen USB-Anschlüsse belegt. Vor allem bei
Notebooks oder älteren PCs mit nur zwei oder vier Anschlüssen wird es
schnell eng. Dann helfen USB-Steckleisten - so genannte Hubs: Diese
Mehrfachsteckdosen für Hardware sind billig und bieten Platz für 4
bis 13 Anschlüsse (Ports). COMPUTERBILD hat 18 Modelle miteinander
verglichen (Heft 18/2009, ab Montag im Handel).
Ein Unterschied zwischen den Geräten ist wichtig: Aktive
USB-Steckleisten haben ein eigenes Netzteil, passive Steckleisten
nicht. Nachteil, wenn der Stromanschluss fehlt: Alle am Hub
angeschlossenen Geräte müssen sich den Strom einer USB-Buchse am PC
teilen. Stromhungrige Hardware wie externe Festplatten oder TV-Stifte
lassen sich damit nicht gleichzeitig betreiben. COMPUTERBILD testete
deshalb ausschlie&suml;lich aktive Hubs.
Im COMPUTERBILD-Test liegen die Geräte auf den Plätzen eins bis
zwölf dicht beisammen: Sie punkteten alle mit einer "sehr guten"
Datenübertragungsgeschwindigkeit. Der COMPUTERBILD-Test-Sieger von
Belkin (USB 2.0 7-Port 2-in-1 Hub, 30 Euro) schnitt dank seiner in
Summe guten Ausstattung und Handhabung sowie einer stattlichen
Garantie von 30 Jahren insgesamt "gut" ab. Ebenso wie der
Preis-Leistungs-Sieger von DeLock (USB 2.0 external 4 Port Hub) - mit
13,49 Euro das günstigste Gerät im Test.
Allerdings offenbarten sich beim COMPUTERBILD-Test bei einigen
Geräten gravierende Sicherheitsmängel im Netzteil, die zu deutlichen
Abwertungen führten. Bei zwei USB-Steckleisten kam es im
Hochspannungstest zu gefährlichem Funkenschlag, bereits bei normalem
Gebrauch besteht Stromschlaggefahr. Logische Konsequenz: Testurteil
"ungenügend". Zwei weitere Kandidaten bestanden zwar den
Hochspannungstest, unter ungünstigen Umständen ist der Nutzer dennoch
gefährdet. Au&suml;erdem fielen fünf Modelle bei der EMV-Prüfung
(elektromagnetische Verträglichkeit) durch. Sie entsprachen nicht den
EU-Bestimmungen.
Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests
Originaltext: COMPUTER BILD-Gruppe / computerbild.de
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