Gefährlich oder nicht? Vorsichtsmaßnahmen gegen Handy-Strahlung
Stuttgart (ots) -
- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/meldung/1115626 abrufbar -
Beim Gerätekauf nicht nur auf SAR-Wert, sondern auch auf die
effektive Sendeleistung achten / "connect" weist 15 Top-Handys mit
niedrigem Strahlungsfaktor aus / Mobiltelefon nachts ausschalten /
Keine Strahlenblocker verwenden / Längere Gespräche über das Festnetz
fĂĽhren
Stuttgart, 11. Januar 2008 - Die Diskussion um eine
gesundheitsschädigende Wirkung von Handy-Strahlung verunsichert viele
Verbraucher. Auch die von den Herstellern angegebene "Spezifische
Absorptionsrate" (SAR), die Auskunft ĂĽber die maximale Sendeleistung
eines Mobiltelefons gibt, hat nur wenig Aussagekraft. Das
Telekommunikationsmagazin "connect" bietet daher schon seit mehreren
Jahren mit dem so genannten Strahlungsfaktor eine Alternative an.
Dieser Wert bezieht im Gegensatz zur SAR-Messung auch die
tatsächliche Sendeleistung in die Berechnung mit ein, die je nach
Netzabdeckung schwankt. In seiner neuen Ausgabe (Heft 2/2008) listet
"connect" die 15 Top-Handys mit niedrigem Strahlungsfaktor auf und
gibt Tipps fĂĽr den richtigen Umgang mit dem Handy. Demnach kann man
mit dem Samsung Qbowl SGH-F700V am strahlungsärmsten mobil
telefonieren, gefolgt von dem Samsung SGH-F210 und dem Nokia 6267.
Viel wichtiger als die Auswahl eines bestimmten Handy-Modells ist
jedoch der vernĂĽnftige Umgang mit der Technik. "connect" weist unter
anderem darauf hin, dass ein eingeschaltetes Handy nichts auf dem
Nachttisch zu suchen hat. Denn auch wenn nicht telefoniert wird,
sendet das Gerät regelmäßig Signale mit voller Leistung zur nächsten
Mobilfunk-Basisstation. Zur Vorbeugung sollte zudem möglichst oft ein
Headset zum Einsatz kommen, um das Handy nicht ständig am Kopf halten
zu müssen. Mit etwas Abstand zum Körper sinkt so die
Strahlenbelastung um bis zu 90 Prozent.
Völlig unnütz sind laut "connect" so genannte Strahlenblocker zum
Aufkleben auf die Antennen: Im besten Fall bewirkt der Blocker
nichts, im ungünstigsten Fall wird tatsächlich Strahlung absorbiert.
Das fĂĽhrt wiederum dazu, dass das Handy vom Netz angewiesen wird, mit
höherer Leistung zu senden.
Für längere Gespräche sollte nicht das Handy, sondern ein
schnurgebundenes Telefon verwendet werden, so "connect".
Empfehlenswert sind auch schnurlose DECT-Geräte mit Eco-Mode, der die
Funkleistung der Basisstation reduziert.
Weitere Informationen zu dem Thema Strahlung sowie Interviews mit
Mobilfunkgegnern und mit Netzbetreibern finden sich auch unter
www.connect.de/strahlung.
Originaltext: connect Telekomm.magazin
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