Foxconn unterstützt Initiative "Gaming is not a crime" /
Online-Initiative gegen die pauschale Verurteilung von
Computerspielen und Gamern
Hamburg (ots) - Foxconn, der führende Designer und Hersteller von
Computer-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik-Komponenten,
gab heute bekannt, dass man aktiv die Initiative "Gaming is not a
crime" unterstützt. "Gaming is not a crime - Gaming has many faces"
ist eine Initiative gegen die pauschale Verurteilung von Computer-
und Videospielen im Zusammenhang von Gewalttaten, die durch die
"Computec Media AG" und das Unternehmen "Gamerswear" ins Leben
gerufen wurde.
"Computerspieler werden derzeit in eine Ecke gedrängt", erklärt
Bastian Fröhlig, Marcom Manager von Foxconn Deutschland. "Wir
sprechen uns klar gegen Pauschalverurteilungen aus. Es kann nicht
sein, dass tausende Spieler unter Generalverdacht gestellt werden.
Daher wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Gaming eine Lobby und
ein Gesicht zu verleihen." Genau das ist das Ziel der Kampagne. Die
personalisierte Unterschriftenaktion macht deutlich, dass "der
Spieler" nicht Teil einer finsteren Randgruppe ist, sondern dass
Menschen aus allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten Spaß an
PC und Konsole haben. Die Spieler-Community ist vielfältig, aber alle
sind sich in drei Punkten absolut einig: in der Leidenschaft für
"Electronic Entertainment", in der Ablehnung von Gewalt und im
Respekt vor dem Jugendschutz. "Es muss mehr Medienkompetenz geben, um
mit Computerspielen und neuen Medien entsprechend umzugehen", sagt
Fröhlig und ergänzt: "Ein generelles Verbot oder eine
Kriminalisierung von Spielern und Spieleherstellern halten wir für
einen völlig falschen Ansatz."
"PC- und Videospiele sind Teil einer unglaublich starken und
wichtigen Kultur - auch wenn viele das noch ignorieren. Dass die
Spieler selbst sich bei ,Gaming is not a Crime registrieren und
damit Stellung gegen die eigene Diskriminierung beziehen, ist
großartig. Besonders wichtig ist zusätzlich die aktive Unterstützung,
die Industrie und Medien der Zielgruppe schulden. Deswegen freuen wir
uns über das Engagement von Foxconn und hoffen, dass viele andere
Unternehmen diesem Beispiel folgen werden", so Anke Moldenhauer,
Computec Media AG
Wer sich der Initiative anschließen will, kann sich online unter
http://www.gamingisnotacrime.de/ an der Aktion beteiligen.
Originaltext: Foxconn Deutschland
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