Fort Knox als Vorbild: Sicherheit im Bankvertrieb immer wichtiger
Hamburg (ots) - Drei von fünf der deutschen Banken und Sparkassen
wollen sich künftig beim Gewinnen neuer Kunden als sichere Bank
präsentieren. Datensicherheit rückt damit zu einem Top-Vertriebsthema
der kommenden drei Jahre auf. Damit stufen die Vertriebsexperten
IT-Lösungen zum Schutz von Kundendaten für den Vertrieb in Zukunft
fast genauso wichtig ein wie eine funktionierende
Kundenmanagementsoftware. Bereits heute hat die Sicherung von Bank-
und Kontoinformationen für 40 Prozent der Institute einen starken
Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das ist das Ergebnis der Studie
"IT & Vertrieb in der Bankenwirtschaft 2009" des Beratungs- und
Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin.
Banken unterscheiden sich in ihren Produkten immer weniger
voneinander. Das Thema Datensicherheit dient somit als wichtiges
Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. Für 60 Prozent der
Deutschen ist der seriöse Ruf eines Instituts ein entscheidendes
Kriterium bei der Auswahl einer Bank. Dazu gehört auch der Schutz von
Kontodaten. Für ein Plus an Sicherheit beim Online-Banking sind immer
mehr Deutsche bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Jeder Zweite
ist mit Zusatzkosten einverstanden, wenn dadurch seine Bankgeschäfte
im Internet besser geschützt werden.
Um das Ausspionieren von Kundendaten durch Betrüger zu verhindern,
investieren die befragten Institute deshalb verstärkt in technische
Ma&suml;nahmen. Schutzmechanismen im Online Banking, beispielsweise iTAN
und Internet-Banking in Kombination mit einer Chipkarte, werden
laufend weiterentwickelt. Da die Akzeptanz der
Sicherheitsvorkehrungen auch von der Anwenderfreundlichkeit abhängt,
fokussieren sich die Banken gleichzeitig auf Lösungen, die leicht zu
bedienen sind. Ein TAN-Generator soll beispielsweise die
umständlichen i-TAN-Listen ablösen. Die Lösung generiert automatisch
dynamische Transaktionsnummern, die nur für einen kurzen Zeitraum
gültig sind.
Die sichere Datenübertragung mittels TAN-Eingabe per SMS ist
ebenfalls auf dem Vormarsch. Die befragten Bankmanager sehen hier
eine gut Gelegenheit, die zunehmende Nutzung des Internets per Handy
für Vertriebszwecke zu nutzen. 30 Prozent der Online-Bankkunden sind
offen für technische Verfahren, um Geldgeschäfte mobil abzuwickeln.
Für mehr als jede vierte Bank hat Mobile Banking bereits heute einen
starken Einfluss auf den Unternehmenserfolg - mit steigender Tendenz.
Für 2012 prognostiziert fast jeder zweite befragte Vertriebsexperte,
dass mobile IT-Lösungen einen erheblichen Anteil am Vertriebserfolg
haben werden.
Hintergrundinformationen
Die Studie "IT & Vertrieb in der Bankwirtschaft" stellt die
Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag des Beratungs-
und Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit dem Bankmagazin
durchgeführt wurde. Im Zeitraum vom 2. April bis 14. Mai 2009 wurden
172 Fach- und Führungskräfte aus der Bankwirtschaft befragt.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 36
Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG
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