Exklusiv: Das brandneue iPhone 3G S im Labortest
Hamburg (ots) - Neues Apple-Handy im ersten umfassenden Labortest
Deutschlands / Höhere Arbeitsgeschwindigkeit und längere Akkulaufzeit
/
Aber: Enttäuschende Fotoqualität und Probleme beim Bluetooth-Funk /
COMPUTERBILD-Testergebnis: "gut"
Viele können es kaum erwarten - am kommenden Freitag (19. Juni)
steht das Handy iPhone 3G S in den Läden. Hersteller Apple schürt die
Erwartungen und verspricht mit der neuesten iPhone-Generation
schnelleres Internet, mehr Akku-Ausdauer, Videos und bessere Fotos -
"das schnellste, leistungsstärkste iPhone aller Zeiten", so die
Apple-Werbung. Ob das stimmt, klärte COMPUTERBILD im ersten Labortest
des neuen Apple-Handys (Ausgabe 14, ab Montag im Handel).
Einer der Hauptkritikpunkte von Besitzern der zwei ersten
iPhone-Modelle ist der schwache Akku. Das neue Gerät hält nun bis zu
21 Prozent länger durch: Bei intensiver Dauernutzung kommt es auf 29
Stunden Betriebszeit, in Bereitschaft schafft es maximal 340 Stunden.
Und die maximale Gesprächszeit pro Akkuladung wurde sogar um bis zu
60 Prozent verlängert (bis zu 8 Stunden Dauertelefonie).
Das iPhone ist wie geschaffen für die mobile Nutzung des Internets
- je schneller also die Verbindung, desto besser. Apple hat beim
neuen Modell an der Temposchraube gedreht: Im COMPUTERBILD-Test
schaffte das Handy im T-Mobile-Netz Datenraten von durchschnittlich
6,8 Megabit pro Sekunde und Spitzenwerte von mehr als 7 Mbps -
schneller als mancher DSL-Anschluss. Und auch der renovierte
Internet-Browser überzeugt mit Geschwindigkeit und guter
Seitendarstellung: Er konnte drei Viertel der Test-Internetseiten
darstellen.
Für den Schnappschuss unterwegs gibt es jetzt eine eingebaute
3-Megapixel-Kamera, bislang waren es nur 2 Megapixel. Doch das
Ergebnis ist mittelmä&suml;ig: Die Bilder sind zwar detailreicher, teils
aber wesentlich dunkler als zuvor. Au&suml;erdem stören Farbverfälschungen
und Bildrauschen. An die Qualität bewährter Fotohandys wie das Nokia
N96 kommt das Apple-Handy nicht ran. Immerhin: Das neue iPhone kann
jetzt Videos aufzeichnen.
Gut für Musikfans: Endlich funktionieren auch
Stereo-Bluetooth-Kopfhörer mit einem iPhone. Allerdings reagierte das
Handy im Test bei verschiedenen Kopfhörern nicht auf die Bedientasten
für den Titelsprung. Auch sind die Bluetooth-Funktionen nicht ganz
auf dem neusten Stand der Technik. So lassen sich etwa Fotos oder
Videos nicht auf andere Handys übertragen.
Ungewöhnliche Neuerung: Wer zu Fu&suml; unterwegs ist, kann sich mit
einem auf dem Bildschirm eingeblendeten, magnetischen Kompass
orientieren. Weitere neue Funktionen des iPhone 3G S wie MMS, eine
Schreibtastatur im Querformat und eine Diktierfunktion sind dagegen
nicht dem Gerät selbst, sondern der neuen Software iPhone OS 3.0 zu
verdanken. Davon profitieren auch Nutzer der Vorgängerversionen: Mit
Hilfe von iTunes lässt sich das Software-Update gratis auf allen
älteren iPhone-Modellen installieren.
Wer sich das neue iPhone 3G S zulegen will, muss weiterhin tief in
die Tasche greifen: Es ist in Deutschland vorerst nur mit einem
2-Jahres-Vertrag von T-Mobile erhältlich und kostet je nach Tarif
zwischen 1 und 250 Euro. Dazu kommen je nach Freiminuten und
Internetpaketen monatliche Kosten zwischen 24,95 und 119,95 Euro.
Das iPhone 3G S im Test, Videos und Bilder unter
www.computerbild.de/special/iPhone.
Originaltext: COMPUTER BILD-Gruppe / computerbild.de
Das haben andere Besucher auf unserer Seite gesucht:
Diese Nachrichten haben andere Besucher auf unserer Seite besucht:
Frauen kaufen Handwerker intelligenter ein als Männer Preissteigerungen für Erdgas unvermeidlich Baufinanzierung: Tipps für grünes Licht bei Accovion entscheidet sich für Liquent Insight