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Etikettenschwindel beim Navi-Kauf: Sonderziele allein machen ...



Etikettenschwindel beim Navi-Kauf: Sonderziele allein machen aus einem Navigationssystem noch keinen Reiseführer Stuttgart (ots) - "connect" bemängelt Produktbezeichnung der Hersteller / Intelligente, elektronische Reiseführer lassen noch auf sich warten / "connect"-Tipp: Navigationssysteme mit Online-Zugang bieten preiswerten Nachschub an aktuellen Sonderzielen Stuttgart, 24. August 2007 - Das Telekommunikationsmagazin "connect" warnt in seiner neuen Ausgabe (Heft 9/2007) vor Navigationssystemen, die im Handel gern mit dem Begriff "Reiseführer" beworben werden. Der Grund: Die aktuell erhältlichen Geräte beschränken sich lediglich auf gespeicherte Sonderziele, auch Points of Interest (POIs) genannt, die selten mehr als ein Icon für die Kartendarstellung, eine Adresse und eine Telefonnummer bieten. Wichtige Zusatzinformationen wie Öffnungszeiten, Bilder, Texte oder Testberichte sucht der Anwender meist vergeblich. Auch von einer intelligenten Suchlogik, die dem Fahrer abhängig von seinen Vorlieben oder einem einzugebenden Thema Ziele vorschlägt oder selbsttätig eine komplette Reiseroute zusammenstellt, kann derzeit keine Rede sein. Bis solche Navigationssysteme auf den Markt kommen, werden laut "connect" noch einige Monate vergehen. Für Anwender, die dennoch den Kauf eines Navigationssystems mit Reiseführerfunktion planen, hat sich "connect" unter den aktuellen Angeboten umgeschaut. Dabei bietet der P4410 von Medion (circa 400 Euro) derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor allem deutschlandweit überzeugt die integrierte Hoteldatenbank des Reiseportals hotel.de mit Telefon-Kurzwahl und textlicher Hotelbewertung. Allerdings ist der Umfang des vorinstallierten Polyglott-Reiseführer recht begrenzt: Für Deutschland werden lediglich zwölf Städte angeboten, im europäischen Ausland ist zum Teil nur die jeweilige Hauptstadt dabei. Laut "connect" ist dies für eine vernünftige Reiseplanung zu wenig. Ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Falk Navigator P300 (rund 450 Euro). Die Reiseführer-Funktion bietet acht Themenbereiche mit zusätzlichen Top-Highlights und Marco-Polo-Insider-Tipps. Zu einigen Zielen stehen neben Fotos sogar Hörbeiträge bereit. Das Kartenmaterial der Einsteiger-Serie umfasst jedoch nur drei Städte, die nächste Serie verfügt über zehn. Eine Aufrüstung ist nur gegen Aufpreis möglich. "connect"-Tipp: Wer in Sachen Sonderziele stets auf dem neuesten Stand bleiben will, sollte sich für ein Navigationssystem mit Online-Zugang entscheiden, das sich kostengünstig die entsprechenden Informationen aktuell aus dem Internet holen kann. Originaltext: connect Telekomm.magazin

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