Energiesparen am PC: Schon beim Einkauf an Verbrauch denken / TÜV
Rheinland: Einsteigermodelle oft ausreichend / Laptops und Tablet-PCs
als stromsparende Alternativen
Köln (ots) - Wer seinen Computer hauptsächlich nutzt, um seine
Mails abzurufen und gelegentlich mit Excel oder Word zu arbeiten, der
braucht keinen Hochleistungsrechner der neuesten Generation. Ein
Einsteigermodell kostet nicht nur in der Anschaffung deutlich
weniger, sondern auch im Betrieb. "Eine hochwertige Grafikkarte etwa
benötigt sehr viel Strom, macht aber nur Sinn, wenn der Nutzer ein
Spiele-Fan ist oder mit Grafikprogrammen arbeitet", erklärt Klaus
Hendlmeier, TÜV Rheinland-Experte für Energieeffizienz. Beim Kauf von
Computer und Zubehör empfiehlt er, auf das Energy-Star-Label zu
achten. Diese Kennzeichnung findet sich auf Bürogeräten, die
verschiedene Stromsparkriterien erfüllen.
Laptops benötigen in der Regel weniger Energie als Desktop-PCs,
denn ihre Komponenten sind auf einen möglichst langen Gebrauch ohne
Netzversorgung ausgelegt. "Ein Core i5-Mobile-Prozessor braucht
beispielsweise nur die Hälfte der maximalen Leistung des
entsprechenden i5-Desktop-Modells", berichtet Klaus Hendlmeier.
Darunter leidet zwar die Arbeitsgeschwindigkeit, bei
Officeanwendungen oder beim Internetsurfen jedoch fällt dies
normalerweise nicht auf. "Wer seinen Desktop-PC aufrüsten will, kann
auch sparsame Laptop-Komponenten einbauen - beispielsweise eine
2,5-Zoll-Festplatte, die normalerweise in Notebooks zum Einsatz
kommt, anstatt eines 3,5-Zoll-Modells", sagt der Fachmann. Tablet-PCs
werden immer beliebter und arbeiten noch energieeffizienter als
Laptops. Unter Umständen geht dies jedoch zu Lasten der
Bedienbarkeit, beispielsweise beim Benutzen von Officeprogrammen.
Nach dem Kauf lässt sich ebenfalls Strom und Geld sparen. "Auch in
kurzen Arbeitspausen sollte der Benutzer seinen Computer in den
Ruhezustand versetzen oder ganz herunterfahren", sagt Klaus
Hendlmeier. In den Energieoptionen des Rechners lässt sich die
automatische Abschaltung einstellen (in Windows unter "Start",
"Systemsteuerung"). Der TÜV Rheinland-Experte empfiehlt au&suml;erdem, auf
einen Bildschirmschoner mit beweglichen 3D-Objekten zu verzichten
oder ihn am besten ganz abzuschalten. Internetseiten mit viel Werbung
und Pop-ups zu meiden reduziert ebenfalls den Energieverbrauch.
Originaltext: TÜV Rheinland AG
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