Einfach und bequem - drei aktuelle Senioren-Handys im "connect"-Test
Stuttgart (ots) - Angesichts zunehmender Handy-Funktionen und
-Dienste bleibt die Benutzerfreundlichkeit oft auf der Strecke /
Kleine Hersteller haben spezielle Geräte für Senioren entwickelt /
Von den etablierten Herstellern bieten LG, Nokia, Samsung und Siemens
Modelle mit großen Bedienelementen und einfacher Handhabung
Stuttgart, 23. August 2006 - Handy-Hersteller locken Kunden mit
immer neuen Funktionen. Während Jugendliche weitverzweigte Menüs und
winzige Bedienelemente schnell beherrschen, fühlen sich Ältere
dagegen oft überfordert. Welche Speziallösungen kleine Firmen für
Senioren entwickelt haben, zeigt das Telekommunikationsmagazin
"connect" in seiner neuen Ausgabe (9/2006, EVT 24. August). Die
Experten haben drei Handys für die Generation 70plus unter die Lupe
genommen und zeigen darüber hinaus, welche aktuellen Modelle der
etablierten Hersteller einfach und bequem zu bedienen sind.
Ganz auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet ist das Modell
"Katharina das Große" (etwa 290 Euro) von Fitage. Das Gerät verfügt
über große, gut beleuchtete Tasten und funktioniert laut "connect"
mit jeder Mobilfunkkarte. Zur Ausstattung zählen neben der
Anruffunktion samt Telefonbuch ein Vibrationsalarm, Freisprechen
sowie SMS-Versand und -Empfang. Zudem hat das Handy einen kräftigen
Lautsprecher an Bord und ist für Hörgeräte optimiert. Praktisch für
den Notfall: Drei Sondertasten unter dem Display lassen sich mit je
einer Rufnummer belegen und sind auch bei geschlossenem Gerät
bedienbar. Kritikpunkte sind das üppige Gewicht von 237 Gramm sowie
das relativ kleine Display.
Ebenfalls für die Generation 70plus ist das "Emporia Life" (rund
200 Euro). Große Tasten und ein großes Display sorgen für sichere
Bedienung und gute Lesbarkeit. Im Standby-Modus zeigt das für
Hörgeräte optimierte Modell jederzeit das Telefonbuch, wodurch auch
bei eingefahrener Tastatur Anrufe möglich sind. Die Notfall-Taste auf
der Rückseite lässt sich mit fünf verschiedenen Nummern belegen, die
im Bedarfsfall automatisch nacheinander angerufen werden.
Noch einfacher zu bedienen ist das "Vitaphone 1100". Neben einer
Taste zum Aktivieren von Freisprecher oder Tastensperre sowie einem
Einschaltknopf hat das Handy lediglich drei weitere Tasten. Über die
rote lässt sich rund um die Uhr die medizinische Vitaphone-Hotline
erreichen, die im Notfall Angehörige oder Rettungsdienst alarmiert.
Die beiden anderen Tasten können Anwender mit eigenen Nummern
belegen. Das Gerät kostet rund 100 Euro, darüber hinaus werden pro
Monat fünf Euro für die Hotline und zehn Euro für ein
50-Minuten-Paket von Vodafone fällig. "connect"-Urteil: Als Handy ist
das "Vitaphone 1100" lediglich dann geeignet, wenn generell nicht
mehr als zwei Personen angerufen werden. Vorteil: Mit einem Gewicht
von 82 Gramm ist das Modell deutlich leichter als die beiden anderen
Senioren-Handys und passt auch in die Hosentasche.
"connect"-Tipp: Wer ein Handy mit großen Bedienelementen und
einfacher Handhabung sucht und auf ein Gerät eines etablierten
Herstellers Wert legt, kommt vor allem mit einem Klapp-Handy auf
seine Kosten. Empfehlenswert für Senioren sind das LG U8290, die
Modelle 6125 und 6131 von Nokia, das Samsung SGH-E760 sowie das
Siemens CF75.
Für Rückfragen der Redaktionen:
Markus Eckstein, Redaktion "connect"
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Originaltext: connect Telekomm.magazin
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