Effektives Pfandbriefmanagement - Pfandbriefemittenten nutzen die
relative Ruhe im Markt zur Optimierung ihrer Reportingfähigkeit
Hamburg (ots) - Transparenz und Qualität sind die Schlüssel für
erfolgreiche Pfandbrieftransaktionen. Standardisierte Systeme
erlauben eine schnelle Indeckungnahme, helfen Deckungsrückstände
vermeiden und unterstützten das tagesaktuelle Reporting.
Das deutsche Pfandbriefmodell gilt in Europa aufgrund des
Pfandbriefgesetzes und des Insolvenzrechts für die Gläubiger als
vorbildlich. Zentrale Vorteile einer Pfandverbriefung aus Sicht der
Banken und Sparkassen sind die Refinanzierung langfristiger Mittel
und der Zufluss von Liquidität - zu Konditionen, die heute in der
Regel deutlich attraktiver sind als andere Formen der Refinanzierung.
Demgegenüber stehen jedoch komplexe Prozesse und
Organisationsstrukturen.
Pfandbriefemittenten müssen sich auf hohe Anforderungen an das
Reporting einstellen, die mit der Bewältigung der Finanzkrise weiter
steigen dürften. Die Institute stehen vor Herausforderungen, die
alles andere als trivial sind. Jede Pfandbrieftransaktion muss gut
vorbereitet sein. Die Daten der Deckungsmasse müssen gepflegt und
effizient verwaltet werden.
Allerdings erfolgen in vielen Instituten wesentliche
Arbeitsschritte im Zusammenhang mit Transaktionen noch manuell - mit
der Folge, dass das Fehlerpotenzial entsprechend hoch und eine
gesicherte Datenbasis für einen transparenten Deckungsstock sowie für
das vorgeschriebene Reporting schwer zu realisieren ist. Sowohl die
Finanzierungsdaten als auch die Daten zu den Sicherheiten, wie etwa
Immobilien, werden zum Teil in unterschiedlicher Qualität
vorgehalten. Sollen diese zusammengeführt werden, treten in der
Praxis oft Inkonsistenzen auf. Nicht immer stehen alle für eine
Transaktion benötigten Daten zur Verfügung. Der Aufwand für eine
manuelle Bereinigung und Anreicherung der Daten ist entsprechend
hoch.
Ein pragmatischer Lösungsansatz, den manuellen Aufwand in Grenzen
zu halten und alle wesentlichen Qualitätsanforderungen zu erfüllen,
ist der Einsatz etablierter Standardsysteme für Deckungsrechnung und
Registerführung. Ziel ist hierbei, aufwändige und fehlerträchtige
Behelfslösungen möglichst durch IT-gestützte Prozesse zu ersetzen.
Wesentliche Voraussetzungen, um das Pfandbriefmanagement
wirtschaftlich optimal zu gestalten, sind "eine vernünftige
Organisationsstruktur, hohe Datenqualität und weitgehend
automatisierte Arbeitsabläufe", so Jürgen Borgwardt, Leiter Vertrieb
und Marketing der TXS GmbH, Hamburg, das mit dem EDR-System zu den
etablierten Anbietern dieser Spezialanwendungen zählt.
Insbesondere in Bezug auf die Erfüllung gesetzlicher und
aufsichtsrechtlicher Anforderungen als auch bezüglich des laufenden
Reportings punkten die IT-gestützten Spezialanwendungen für das
Pfandbriefbriefmanagement. "Entsprechend ausgestattete Systeme
stellen für Gespräche mit Aufsicht oder Prüfern die wichtigsten
Kennzahlen auf Knopfdruck bereit - in skalierbarer Informationstiefe
und Aufarbeitung", erläutert Jürgen Borgwardt.
Ein fast zwangsläufig eintretender Nebeneffekt ist, dass mit
praxisnahen Standardsystemen die internen Ressourcen entlastet und
damit Kosten gesenkt werden können. Dies gilt vom ersten Befüllen des
Deckungsregisters bis hin zu den regelmäßig zu bewältigenden
Berichtsterminen.
Zum Unternehmen
Das Software- und Beratungshaus TXS GmbH, Ellerau ( www.txs.de )
zählt zu den führenden Anbietern von Standardsoftware für
Pfandbriefmanagement. Das Unternehmen entwickelte in Kooperation mit
der Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Hamburg, in 1996 die
"Elektronische Deckungsrechnung" (EDR), die sich inzwischen als
"State-of-the-Art-"Lösung im Markt etablierte. Das EDR wird derzeit
von 22 Sparkassen sowie einer Reihe weiterer Institute, wie
Hypotheken- und Landesbanken genutzt. Eine Weiterentwicklung auf
aktueller technologischer Basis ist das Produkt "TXS Pfandbrief".
Originaltext: TXS GmbH
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