EAM bringt Ordnung in IT-Infrastrukturen / IIR-Forum "Enterprise
Architecture Management" vom 15. bis 18. April 2008 in den
Rhein-Main-Hallen, Wiesbaden
Frankfurt am Main (ots) - Die IT-Infrastrukturen in Unternehmen
werden immer komplexer und vielfältiger. Zugleich sollen IT-Systeme
eine schnelle und flexible Umsetzung neuer Geschäftsstrategien
ermöglichen. Etwa 90 Prozent der 500 größten Unternehmen begegneten
diesen Herausforderungen mit Enterprise Architecture Management
(EAM), so die Schätzung des Marktforschungsunternehmens Forrester
Research (Computerwoche, 9.7.2007). Auf dem IIR-Forum "Enterprise
Architecture Management" (15. bis 18. April 2008, Wiesbaden)
berichten IT-Verantwortliche von unter anderem Kühne + Nagel,
Novartis und der Deutschen Telekom, mit welchen EAM-Methoden sie die
IT-Architektur in ihren Unternehmen planen, überwachen und steuern.
EAM bei der Deutschen Telekom
Für Gernot Sauerborn von der Deutschen Telekom ist EAM die
wichtigste Voraussetzung für eine optimale Unterstützung der
Geschäftstrategie durch die IT. Um aber ein EAM-Projekt einführen zu
können, sei ein fundiertes Business-IT-Alignment unerlässlich, so der
Leiter der konzernweiten IT-Strategie und -Architektur gegenüber IIR.
Auf dem Enterprise Architecture Management Forum berichtet er, wie
die Deutsche Telekom ihre Geschäftsprozesse mit EAM unterstützt.
Praxisbeispiel Fraport: EAM in einem Großflughafen
145 000 Passagiere zählt der Flughafen Frankfurt jeden Tag, 5 600
Tonnen Fracht und 72 900 Gepäckstücke werden täglich befördert. Auf
19 Quadratmetern Fläche werden derzeit 83 Flugbewegungen pro Stunde
gezählt. Und nach dem geplanten Ausbau des Flughafens könnten sowohl
die Kapazität der Flugbewegungen als auch die Anzahl der Fluggäste
weiter steigen. Laut Dr. Karsten Weronek, Head of Corporate
Information Management, ist die Fraport darauf vorbereitet: "Bei uns
greifen die Prozesse perfekt ineinander", sagte er im Dezember 2007
in einer Rede an der Universität Augsburg. "Die IT ist das
Nervensystem eines Airports." Auf dem IIR-Forum erläutert er die
Rolle der Enterprise Architecture (EA) im Rahmen von IT-Governance
und IT-Compliance.
Eine navigierbare Architekturkarte setzt die Novartis Pharma AG
ein, um ihre Architekturlandschaft abzubilden. Über Erfolge und
Stolpersteine bei der Umsetzung dieses Tools berichtet Enterprise
Architect Martin Semrau.
Auch das Logistikunternehmen Kühne + Nagel geht sein
Architekturmanagement strategisch an: Wie Alexander Krähenbühl, Head
of Corporate Systems Architecture, im Vorfeld des EAM-Forums
erklärte, erstellen er und sein Team bestimmte Architekturprinzipien
und leiten davon Messgrößen ab, um diese anschließend auszuwerten und
zu virtualisieren. Einzelheiten dieser Strategie wird Krähenbühl in
seinem Vortrag erläutern.
Eine Fallstudie zur Einführung von EAM präsentiert die SBB AG, und
BMW stellt EAM als Treiber für eine Strategieumsetzung vor. Auch
Evonik Industries, Amazon.com, S.Oliver, die Münchener
Rückversicherungs-Gesellschaft und die TeamBank sind mit
Praxisbeiträgen vertreten.
Laut Forrester Research gibt es derzeit über 35 Hersteller, die
Produkte für Enterprise Architecture Management anbieten. Für
Organisationen, die eine breit angelegte strategische EA-Initiative
mit einem Top-down-Ansatz planten, eigne sich nach Prüfung von
Forrester das Werkzeug Aris von IDS Scheer. Was die Software leistet
und in welchen Fällen sie eingesetzt werden kann, berichtet der
IDS-Product Manager Kilian Heinz.
Weitere Informationen sind abrufbar im Internet unter:
http://www.konferenz.de/ots-eam08
Originaltext: IIR Deutschland GmbH
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