E-Invoicing in Deutschland: Papierberge soweit das Auge reicht
Wien / Düsseldorf (ots) - Sterling Commerce, ein Unternehmen von
AT&T (NYSE:T), hat anlässlich der diesjährigen Finanzfachmesse SIBOS
die Ergebnisse einer Studie zum Thema elektronische Rechnungsstellung
(e-Invoicing) veröffentlicht. Demnach hinken deutsche Unternehmen
ihren europäischen Nachbarn bei der papierlosen Rechnungsstellung
deutlich hinterher. Während hierzulande immer noch 40 Prozent der
Befragten dem papierbasierten Rechnungsweg Vertrauen schenken,
verlassen sich europaweit nur noch 27 Prozent auf die klassische
Papierrechnung. Hinzu kommt: Die Angst vor komplexen Vorschriften
bezüglich Mehrwertsteuer-Konformität und gesetzlichen Regelungen hält
viele Unternehmen davon ab, das volle Potenzial von e-Invoicing
auszuschöpfen. Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson
Bourne hatte im Auftrag von Sterling Commerce rund 400 IT Manager aus
Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich befragt.
In Zeiten wettbewerbsintensiver Märkte müssen die Unternehmen hohe
Ziele in punkto Kosteneffizienz und Ressourcenauslastung erfüllen, um
sich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können. Der Umstieg auf
e-Invoicing bietet den Unternehmen die Möglichkeit, diesen Zielen
noch besser nachzukommen. Dennoch spielt laut Studie nur knapp ein
Drittel der befragten Unternehmen aus Deutschland (33 Prozent) mit
dem Gedanken, auf die elektronische Rechnung umzusteigen. Europaweit
erwägen dies immerhin schon 40 Prozent.
Weiterhin gaben rund 70 Prozent der Unternehmen aus Deutschland
an, in mehr als sechs Ländern operativ tätig zu sein. Fast jeder
Zweite jedoch sorgt sich darum, unterschiedliche e-Invoicing-Lösungen
über mehrere Länder hinweg unterstützen zu müssen. Zudem bereitet es
vielen Kopfzerbrechen, mehrere Lösungen implementieren zu müssen, um
allen Anforderungen im Fall eines Audits nachkommen und alle
länderspezifischen Mehrwertsteuervorschriften einzuhalten zu können.
Darüber hinaus glauben rund 80 Prozent der Befragten, dass ihre
Finanzabteilung nicht in der Lage sei, die genaue Höhe der
Mehrwertsteuer zu bestimmen, die auf dem Spiel steht, sollte das
Unternehmen die gesetzlichen Bestimmungen im jeweiligen Land nicht
erfüllen können.
Sterling Commerce hat erst kürzlich eine neue Lösung auf den Markt
gebracht, die es international aufgestellten Unternehmen ermöglicht,
ihre elektronische Rechnungsbearbeitung weltweit zu automatisieren
und gleichzeitig den landesspezifischen Steuervorschriften
nachzukommen. Das Sterling e-Invoice Gateway erfüllt alle
Anforderungen an eine grenzenlosen Rechnungsabwicklung - der Einsatz
verschiedener Lösungen für unterschiedliche Länder entfällt. Sterling
e-Invoice Gateway senkt das unternehmerische Risiko dank Einhaltung
sämtlicher Steuerbestimmungen für den elektronischen Rechnungsein-
und -ausgang in zahlreichen Ländern. Weiterhin wirken sich
automatisierte Prozesse gemäß nationalen Bestimmungen in Form von
Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz aus - für den Rechnungssteller
und -empfänger gleichermaßen.
Originaltext: Sterling Commerce
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