A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |  
 

Diskussion um Killerspiele im Gamesmagazin GEE: Nutzen ...



Diskussion um "Killerspiele" im Gamesmagazin GEE: Nutzen Rechtsradikale PC-Spiele zur Rekrutierung neuer Anhänger? Hamburg (ots) - Das Computerspiel- und Lifestyle-Magazin GEE greift in seiner aktuellen Ausgabe ein kritisches Thema auf. Mitten in der Diskussion über "Killerspiele" berichtet die GEE über gefährliche Tendenzen bei Kriegsspielen auf dem Computer. Autor Philipp Kohlhöfer beleuchtet in der April-Ausgabe (VÖ 13.03.2006) mit seiner Reportage "Krieg im Netz" Spielergemeinschaften (Clans), in denen sich unbeachtet von der Öffentlichkeit Militaristen und Hitlerfans organisieren. Mit Computerspielen namhafter Hersteller werden die Wehrmachtschlachten nachgespielt. Das Ziel lautet hier für rechtsradikale Spieler, die Geschichte umzudrehen und den Zweiten Weltkrieg aus deutscher Sicht zu gewinnen. In Gesprächen mit Clanmitgliedern, Gamern und Experten durchleuchtet Philipp Kohlhöfer die rechten Aktivitäten, durch die unpolitische Jugendliche in Kontakt mit rechtsradikalen Tendenzen kommen. "In Kriegsspielen geht es um Waffen und Strategie," erklärt Kohlhöfer. "Die Ideologie unter der die Soldaten kämpften, spielt keine Rolle." Hier liegt die Gefahr, die auch Jan Buschbom von der brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung sieht. "Wenn Jugendliche mit Neonazis in Clans spielen, werden sie solange mit politischen Unwahrheiten konfrontiert, bis sie sie selbst übernehmen," erläutert Buschbom. "Solche Spiele eignen sich für ideologische Überzeugungsarbeit." Die Hersteller scheinen diese Gefahr beiseite zu schieben. Der Fokus der Publisher liegt auf der Detailgenauigkeit etwaiger Kriegsszenen. Auf die Übermittlung einer kritischen Bewertung der Geschichte wird verzichtet. Auch wenn der Großteil der Aktivitäten von problematischen Spielergruppen im Ausland stattfinden, möchte GEE-Chefredakteur Michail Hengstenberg die Tendenzen auch hierzulande aufzeigen: "Während in Deutschland die Parteien über Killerspiele diskutieren, werden solche Aspekte außer acht gelassen," sagt der GEE-Verantwortliche. "In der unsachlich geführten Debatte wollen wir mit dieser Geschichte auf eine in punkto Videospiele für Jugendliche viel relevantere Problematik aufmerksam machen." Originaltext: GEE Magazin

Das haben andere Besucher auf unserer Seite gesucht:


Diese Nachrichten haben andere Besucher auf unserer Seite besucht:
Wirtschaftsverband Windkraftwerke begrüßt Kontinuität in der ... ADAC-Grafik: Aktuelle Kraftstoffpreise in Deutschland Weltpremiere: Orange und Médical Mobile einführen Columba, ... Weltrekord: Jetzt 10 Millionen .de-Domains / Webhoster ... Wärme und Strom im Dom: 4. Fachtagung zum 4. World Usability Day am 13. November 2008 - weltweiter ... SecondFloor feiert die Eröffnung ihrer zweiten
1 1 D
Häufige Suchanfragen: