Deutsche Wikipedia und freie Wiki-Systeme auf iX-Heft-DVD / Wissen
selbst verwalten
Hannover (ots) - Die Wikipedia-Enzyklopädie gilt mittlerweile als
unverzichtbare Informationsquelle. Wie hoch die Nachfrage ist, merkte
man jüngst, als das deutsche Online-Lexikon für mehrere Tage nicht
erreichbar war. Wer das Lexikon offline nutzen möchte, wird jetzt in
der aktuellen Ausgabe des IT-Profimagazins iX fündig. Die Redaktion
stellt in der Dezemberausgabe die deutsche Wikipedia auf DVD zur
Verfügung. Ebenfalls auf der Heft-DVD: die sechs wichtigsten freien
Wiki-Systeme.
Wie großartig das Prinzip Wiki funktioniert, zeigt nicht nur das
Wikipedia-Lexikon. Wikis, sogenannte vereinfachte
Content-Management-Systeme zählen zu den wichtigsten Webwerkzeugen,
um im Team Inhalte zu erarbeiten und zu verwalten. Seit gut zehn
Jahren erlaubt diese Art des vernetzten Arbeitens beliebig vielen
Menschen, sich über gemeinsame Themen auszutauschen. Mitarbeiter
können online Texte verfassen und kommentieren. Das so geteilte
Wissen vereinfacht insbesondere die Projektarbeit im Inter- oder
Intranet.
Welche freie Wiki-Software, auch Wiki-Engine genannt, fürs eigene
Vorhaben in Betracht kommt, hängt von verschiedenen Kriterien ab.
"Geht es um einen leichten Einstieg, könnte Doku-Wiki das Werkzeug
der Wahl sein", empfiehlt iX-Redakteur Henning Behme. Google Sites
erfordert ebenfalls keine Vorkenntnisse, vor allem deshalb, weil
keine Software zu installieren und zu pflegen ist. Allerdings kann
die Abhängigkeit vom Provider ein nicht zu unterschätzender Nachteil
sein.
Als für große Unternehmen besonders geeignet bezeichnen die Macher
die Software TWiki. Allerdings steht hier die Entwicklergemeinde vor
einer Neuorientierung, so dass man vor einer endgültigen Entscheidung
abwarten sollte.
Wer über Java- oder .Net-Kenntnisse verfügt, ist sicher mit JSP-
oder FlexWiki gut bedient. Wem dieses Know-how fehlt, der sollte zu
einem der anderen Wiki greifen. Zum Beispiel zu MediaWiki, einem der
bekanntesten Wiki-Engines, das auch die Basis zu Wikipedia darstellt.
Titelbild iX 12/2008
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Originaltext: iX-Magazin
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