"Denn sie wissen nicht, was sie tun": Deutsche Unternehmen und ihre
Probleme mit der IT-Compliance
Berlin (ots) - Völcker Informatik AG legt Ergebnisse ihrer Studie
"Identity-Management im Spannungsfeld der IT-Compliance" vor
Schon jetzt Gesprächstermin mit Herrn Peter Weierich von der
Völcker Informatik AG auf der CeBIT vereinbaren: 0611-973150 oder
team@dripke.de
Berlin/München, 13. Februar 2008 - Die wenigsten deutschen
Unternehmen mit einigen hundert IT-Arbeitsplätzen sind nach Ansicht
vieler Fach- und Führungskräfte in der Lage, auf Knopfdruck in einem
Report die IT-Berechtigung aller internen und externen Mitarbeiter
darzustellen. Im Rahmen der Studie "Identity-Management im
Spannungsfeld der IT-Compliance", die der
Identity-Management-Spezialist Völcker Informatik Ende des
vergangenen Jahres durchgeführt hat, sagten 17 Prozent "kein
einziges", weitere dreißig Prozent "weniger als zehn Prozent". 33
Prozent gehen davon aus, dass zwischen "zehn und 25 Prozent" dazu in
der Lage sind. "Das ist im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen
an die IT-Compliance und die verschärften Haftungsregelungen bei
Verstößen eine erschreckende Bilanz", kommentiert Peter Weierich,
Unternehmenssprecher der Völcker Informatik AG. "Denn gerade die
Transparenz im Hinblick auf die Unternehmensprozesse und die
Berechtigungen einzelner Mitarbeiter ist das notwendige Fundament für
die IT-Compliance."
Dass hierzulande bei Verstößen gegen die Einhaltung von
Sorgfaltsforderungen, die sich vor allem aus GmbH- und Aktiengesetz
ergeben, mittlerweile ein schärferer Wind weht, belegen einige
Gerichtsurteile aus dem vergangenen Jahr, in denen Unternehmenslenker
schlecht weggekommen sind. Völcker Informatik wollte daher von den
Befragten auch wissen, wie sie zu der Entwicklung stehen, dass
Vorstände und Geschäftsführer bei Verstößen gegen die IT-Compliance
nunmehr verstärkt in die Haftung genommen werden. 38 Prozent äußerten
die Ansicht, dass "diese Vorgehensweise längst überfällig war" und
zeigten sich optimistisch, dass "die Justiz diesen Kurs künftig
konsequent durchzieht". 33 Prozent empfinden die Entwicklung als
"richtig", glauben aber, dass sich "die Aufregung rund um dieses
Thema bald wieder legen wird". Lediglich 16 Prozent halten es für
"falsch, dass Vorstände und Geschäftsführer nun auch noch für die IT
haftbar gemacht werden sollen."
Als problematisch stufen die meisten Befragten allerdings die
Tatsache ein, dass die Haftung schon bei relativ geringem
Eigenverschulden der Führungskräfte einsetzt. Hintergrund ist das
Urteil des Münchner Landgerichts aus dem vergangenen Jahr, in dem die
Kammer bereits in der fehlenden Dokumentation eines
Risiko-Früherkennungssystems einen "schwerwiegenden Verstoß des
Vorstands" sah. "Das geht vielen zu weit. Laut unserer Studie ist
herrschende Meinung, dass seitens der Unternehmensführung der
Missstand zumindest bewusst in Kauf genommen wurde", berichtet Peter
Weierich. 51 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass "der
Betroffene den dem Pflichtverstoß zugrunde liegenden Sachverhalt
gekannt und geduldet haben muss". Knapp ein Viertel verlangt für die
Haftung sogar, dass der Vorstand oder Geschäftsführer selbst ganz
bewusst gegen die IT-Compliance verstoßen hat.
Völcker Informatik ist führender Anbieter von Identity Management
und Auditing Systemen, einem zentralen Element bei der Etablierung
eines möglichst hohen Niveaus der Datensicherheit in jedem
Unternehmen und jeder Behörde. Viele Konzerne, mittelständische
Firmen und öffentliche Einrichtungen verlassen sich heute bereits bei
der Verwaltung ihrer Zugriffsrechte auf die Völcker-Software
ActiveEntry, die alle Bereiche des Identity Management einschließlich
User Provisioning und Identity Auditing umfasst. Zu den Kunden des
1995 in Berlin gegründeten Unternehmens zählen unter anderen AOK,
Bofrost, Creditreform, verschiedene Industrie- und Handelskammern,
Bayer Schering Pharma, die Landeshauptstadt München, Vattenfall und
Veltins.
Originaltext: Völcker Informatik AG
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