Deckenfluter und Beistellleuchten: Standfähigkeit prüfen / GS-Zeichen
von TÜV Rheinland garantiert Sicherheit / Ausreichend Abstand zur
Wand verhindert Brände / Richtige Schutzklasse wählen
Köln (ots) - Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden erfordert
nur wenig Aufwand. Wer mit Licht gezielt Akzente setzt, schafft ein
angenehmes Raumgefühl: "Kleine Beistellleuchten oder Deckenfluter
eignen sich dazu besonders gut", sagt Ulrich Batschulat von TÜV
Rheinland LGA. Diese müssen jedoch wenigstens das CE- Kennzeichen
aufweisen, womit der Hersteller angibt, dass die Produkte den
geltenden europäischen Richtlinien entsprechen. "Besser noch, sie
tragen das GS-Zeichen", betont der Experte, der Prüfungen für das
Siegel durchführt. "Es garantiert unabhängig geprüfte Sicherheit,
elektrisch und mechanisch."
Ganz ungefährlich sind Deckenfluter oder Beistellleuchten jedoch
nicht. Wackelige Leuchten können brandgefährlich sein. Darum sollten
Käufer die Leuchte schon im Geschäft auf ihre Standfestigkeit testen.
Steht die Leuchte etwa auf einer Teppichkante, darf sie nicht
umfallen. "Deckenfluter entwickeln durch Leuchtmittel und
Lampenschale eine starke Hitzeabstrahlung", warnt Batschulat. Darum
den Fluter nicht zu nahe an die Wand oder neben brennbare Stoffe wie
Gardinen stellen. Auch Lampen niemals mit Tüchern oder anderen
Gegenständen abdecken, sonst könnte es brenzlig werden. Um auf Nummer
Sicher zu gehen, ist es ratsam, sich nach dem Zeichen für die
Abstandsangabe zu richten, das in der Nähe des Leuchtmittels zu
finden ist. Es gibt den Mindestabstand an, den das Leuchtmittel zu
Flächen und Gegenständen haben muss, damit kein Brand entsteht.
Neben der Brandgefahr stellen elektrische Schläge ein Risiko von
Leuchten dar. Drei Schutzklassen bieten auf unterschiedliche Weise
Sicherheit vor elektrischen Schlägen und werden mit entsprechenden
Symbolen gekennzeichnet. Die Kaufentscheidung sollte sich nach der
Art der Verwendung richten. "Könnten Kinder tragbare Leuchten als
Spielzeug verwenden, wählen Eltern am besten Schutzklasse III", rät
der Experte. Dann enthält die Leuchte im Inneren keine gefährliche
Spannung, denn ein externer Transformator senkt sie auf zum Beispiel
12 Volt. Elektrische Ströme bleiben für den Körper folgenlos. Das
Typenschild dieser Leuchten weist eine Raute mit drei senkrechten
Strichen auf. "Bei Schutzklasse II sind alle Strom führenden Teile
doppelt oder verstärkt isoliert", erklärt der Fachmann. Ihr
Kennzeichen: zwei ineinander liegende Quadrate. Leuchten in der
"Schutzklasse I" weisen als Schutzma&suml;nahme eine Schutzerdung mit den
herkömmlichen Schutzkontaktsteckern auf.
TÜV Rheinland ist ein international führender
Dienstleistungskonzern. An 490 Standorten in 61 Ländern auf allen
Kontinenten arbeiten 13.300 Menschen und erwirtschaften einen Umsatz
von rund 1,1 Milliarden Euro im Jahr. Anspruch und Leitidee des
Konzerns ist die nachhaltige Entwicklung von Sicherheit und Qualität.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TÜV Rheinland sind in ihrer
Arbeit von der Überzeugung getragen, dass gesellschaftliche und
industrielle Entwicklung ohne technischen Fortschritt nicht möglich
ist. Gerade deshalb ist der sichere und verantwortungsvolle Einsatz
technischer Innovationen, Produkte und Anlagen entscheidend. TÜV
Rheinland ist seit 2006 Mitglied im Global Compact der Vereinten
Nationen. TÜV Rheinland hat eine über 130 Jahre lange Tradition und
seinen Stammsitz in Köln.
Originaltext: TÜV Rheinland Group
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