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Das Kommunikationsverhalten von Verbrauchern weltw



Das Kommunikationsverhalten von Verbrauchern weltweit ändert sich und zeichnet sich mehr und mehr durch eine höhere Fragmentierung, Mobilität und den Gebrauch sozialer Medien aus Shelton, Connecticut, May 12, 2010 (ots/PRNewswire) - Laut einer kürzlich von Survey Sampling International (SSI) unter Erwachsenen in den USA, im Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und Japan durchgeführten Umfrage ändern Verbraucher weltweit ihr Verhalten bei der Informationssuche und -verbreitung. Das Medien-Multi-Tasking - also z. B. das gleichzeitige Durchsuchen von Websites und Verfassen/Lesen von E-Mails während gleichzeitig ein Gespräch mit jemandem geführt wird - ist in allen Ländern, vor allem unter jüngeren Verbrauchern, weit verbreitet. So gaben z. B. in den USA 60 % der 18- bis 34-Jährigen an, dass sie sich manchmal während des Verfassens von Textnachrichten mit jemandem unterhalten, im Vergleich zu nur 24 % bei den über 35-Jährigen. "Für jüngere Leute ist es normal, ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Medien gleichzeitig zu richten. Sie sehen dies auch gar nicht als Multi-Tasking an, sondern vielmehr als ihre normale Kommunikationsmethode", erklärte Mark Hardy, Chief Strategy Officer und Geschäftsleiter von SSI für die Region Nordamerika. "Bei SSI haben wir diesen Trend bereits vor ein paar Jahren erkannt, als Arbeitsgruppen mit Panel-Mitgliedern angaben, dass sie während einer Umfrage oft im Internet surfen oder fernsehen. Laut unserer jüngsten Umfrage verstärkt sich dieser Trend - was für Marktforscher problematisch ist, ihnen aber auch neue Möglichkeiten eröffnet", so Hardy weiter. "Uns stehen jetzt mehr Wege zur Verfügung, um mit den Leuten Kontakt aufzunehmen. Allerdings richten diese ihre Aufmerksamkeit oftmals auf mehrere Quellen gleichzeitig. Marktforscher müssen überdenken, wie sie in diesem fragmentierten Umfeld erfolgreich agieren wollen. Eine Möglichkeit besteht z. B. darin, Fragen zum Umfeld von Leuten oder anderen Aktivitäten in die Umfrage mit einzubeziehen", fuhr Hardy fort. Die Situation wird zusätzlich komplizierter durch die Tatsache, dass Verbraucher weltweit gerne unterwegs sind und sich daher bei Umfragen in einem Kaufhaus, im Zug, Zuhause oder anderswo befinden können. In Japan besitzen mehr Verbraucher Laptops (73 %) als Desktop-Computer (54 %). Im Vereinigten Königreich und Spanien liegen Laptops mit Desktop-Computern gleichauf. Nur in den USA und in Frankreich gibt es mehr Besitzer von Desktop-Computern als von Laptops. Bei den Verbrauchern unter 30 werden Desktop-Computer allerdings weltweit von Laptops verdrängt. So besitzen z. B. in den USA 80 % der 18- bis 24-Jährigen Laptops, während gerade mal 67 % einen Desktop-Computer ihr Eigen nennen. Dieser Unterschied ist in Japan sogar noch grösser; hier besitzen 80 % der jüngeren Verbraucher Laptops, im Vergleich zu 52 % mit Desktop-Computern. Der Anstieg bei der Nutzung von Mobilfunktelefonen unterstreicht diesen Trend hin zur Mobilität. In jedem untersuchten Land besitzen mehr als 70 % der Teilnehmer Mobilfunktelefone; in Frankreich, Spanien und Japan sogar mehr als 80 %. Was sogar noch aufschlussreicher ist, ist die Tatsache, dass, mit Ausnahme von Frankreich, mehr Leute Mobilfunktelefone als Festnetzanschlüsse besitzen. Dieser Unterschied ist besonders unter den 18- bis 24-Jährigen sehr ausgeprägt. Die Nutzung sozialer Medien nimmt zu; allerdings stellen diese kein monolithisches Gebilde dar Soziale Medien sind in allen Ländern weit verbreitet. Im Vereinigten Königreich, in den USA, in Frankreich und in Spanien gaben ungefähr die Hälfte der Befragten an, innerhalb der vorigen Woche soziale Medien genutzt zu haben, wobei junge Verbraucher zu den eifrigsten Nutzern gehörten. In Japan zeichnet sich ein anderes Bild ab; hier werden soziale Medien weniger genutzt, aber es wird mehr gebloggt. So gaben beispielsweise 24 % der Befragten in Japan an, dass sie einen Blog betreiben, im Vergleich zu gerade einmal 4 % bis 7 % in anderen Ländern. "Wenn man den Aufstieg der sozialen Medien betrachtet, sollte man bedenken, dass diese keinen einheitlichen Block darstellen", kommentierte Hardy. "Bei den jeweiligen Nutzern gibt es ausgeprägte Unterschiede. Beispielsweise nutzen die 18- bis 24-Jährigen Facebook und Twitter weniger - und LinkedIn viel weniger - als ältere Verbraucher. Im Gegensatz dazu nutzen sie MySpace und persönliche Blogs besonders häufig", so Hardy weiter. Das Telefon ist noch immer das wichtigste Kommunikationsmittel; allerdings gewinnen Textnachrichten an Bedeutung Telefonieren stellt weltweit noch immer das wichtigste Kommunikationsmittel dar. Allerdings holen Textnachrichten in Japan bedeutend auf und werden womöglich bald mit der Kommunikation über das Telefon gleichauf liegen. Sogar unter den 18- bis 24-Jährigen stellt das Telefonieren die wichtigste Kommunikationsmethode dar. Unter den jüngeren Verbrauchern machen Textnachrichten und soziale Medien allerdings einen wesentlich grösseren Teil des Kommunikations-Mix aus. In Japan hat unter den 18- bis 24-Jährigen das Verschicken von Textnachrichten die Kommunikation über das Telefon bereits überholt. Das Fernsehen ist weiterhin die wichtigste Nachrichtenquelle - ausser in Japan, wo das Internet als nützlicher angesehen wird In allen Ländern ausser Japan ist das Fernsehen noch immer die Hauptquelle für Nachrichten, während das Internet den zweiten Platz einnimmt. In Japan nimmt dagegen das Internet de ersten Platz ein. Obwohl in allen Gebieten das Fernsehen die Hauptinformationsquelle darstellt, wird das Internet als das nützlichste Medium angesehen. "Sei es bei der Internetnutzung, dem Verschicken von Textnachrichten oder bei Laptops, Japan führt die Liste an", bemerkte Hardy. "Als Marktforscher müssen wir uns fragen, ob Japan die neue Norm darstellt, und, wenn ja, wie wir uns auf diese neue Welt vorbereiten sollen. Offensichtlich wird das alte Denkmuster, nach dem wir E-Mail-Einladungen verschicken, in denen wir um die Teilnahme an Umfragen bitten, in Zukunft nicht mehr für die Marktforschung taugen. Wir brauchen neue Tools, wie z. B. SSI Dynamix(TM), unsere neue, dynamische Stichprobenplattform, die alle Quellen - Panele, Websites, soziale Medien, Unternehmenspartnerschaften und andere - miteinander verlinkt, um das gesamte Internet in unsere Umfrage miteinzubeziehen", so Hardy weiter. Höhepunkte der Untersuchung sind über ein On-Demand-Webinar abrufbar Höhepunkte der Untersuchung von SSI sind über das neue On-Demand-Webinar "Understanding and Engaging the New Consumer: Motivating Your "Typical" Targets in an Atypical World." (Wie der Neue Verbraucher zu verstehen ist und angesprochen werden kann: Motivieren Sie ihre "typischen" Zielgruppen in einer untypischen Welt.) Das Webinar kann kostenlos unter www.surveysampling.com abgerufen werden. Informationen zu Survey Sampling International Survey Sampling International (www.surveysampling.com) ist der weltweit führende Anbieter von Stichprobenlösungen für die Marktforschung. SSI bietet Zugriff auf Befragungsteilnehmer in 72 Ländern über das Internet, per Telefon und über Mobilfunk. Die Dienste des Unternehmens umfassen die Gestaltung, Programmierung und das Hosting von Umfragen als auch die Verarbeitung von Umfragedaten. SSI kann über 1.800 Kunden vorweisen, darunter 48 der 50 wichtigsten Marktforschungsgruppen. SSI wurde 1977 gegründet und verfügt über 17 Niederlassungen in 15 Ländern. Originaltext: Survey Sampling International

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