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COMPUTERBILD-Preis-Test: Sonderangebote aus Werbeprospekten ...



COMPUTERBILD-Preis-Test: Sonderangebote aus Werbeprospekten teurer als in Internet-Shops Hamburg (ots) - Im Vergleich: Elektrofachmärkte mit Prospekt-Sonderpreisen gegen Internet-Shops / Über die Hälfte der überprüften Aktionsangebote teurer als im Internet / Nur ein Elektromarkt im Durchschnitt günstiger Fast täglich locken Sonderangebote von Media Markt & Co. die Kundschaft. Aber führen die bunten Prospekte aus den Zeitungen wirklich ins Schnäppchenparadies? Oder sind Internet-Shops viel günstiger? COMPUTERBILD verglich insgesamt 100 Sonderangebote aus Werbeprospekten von Karstadt, Media Markt, MediMax, ProMarkt und Saturn mit Preisen aus Internet-Shops (Ausgabe 25/2008). Überraschung: Selbst Prospektangebote zu angeblichen "Hammerpreisen" gibt es im Internet meistens günstiger. So verlangte Karstadt für die überprüften Produkte im Schnitt 12,4 Prozent mehr als die günstigsten Internetanbieter. In dem Kaufhaus kostete zum Beispiel der LCD-Fernseher "Sony KDL-32 S 4000 E" als Sonderangebot 117 Euro (21 Prozent) mehr als im günstigsten Online-Shop (Versandgebühren inklusive). Nur eines von 20 überprüften Karstadt-Angeboten lag unter dem Internet-Bestpreis. Auch ProMarkt langte kräftig zu: Das Nokia-Handy 3120 Classic aus dem Prospekt war mit über 25 Prozent teurer als im Internet. Unglaublich: Drei Fachmärkte unterboten mit ihren Aktionspreisen nicht einmal die Preisempfehlung der Hersteller. Nur die Angebote von Media Markt waren im Durchschnitt 8,5 Prozent günstiger und hatten damit den höchsten Schnäppchenfaktor im Test. Außerdem hat COMPUTERBILD bei den Elektrofachmärkten die Preise und die Angebotsgröße des regulären Sortiments überprüft. Grundlage war ein Warenkorb aus 50 ausgewählten Produkten. Insgesamt wurden in zehn Regionen 80 Läden überprüft - außer den fünf Handelsketten aus dem Prospektpreis-Test zusätzlich Electronic Partner, Euronics und Expert. Fazit: 40 der 50 Produkte waren in Fachmärkten teurer als im günstigsten Internet-Shop. Selbst beim "billigsten" Anbieter ProMarkt waren die Produkte im Schnitt 20 Prozent teurer. Verlierer: Euronics lag im Durchschnitt sogar 37 Prozent über den Internet-Bestpreisen. Nur in Einzelfällen hatten Fachmärkte im Preiskampf die Nase vorn. Große Unterschiede gab es auch beim Angebotsumfang. Nur Media Markt und Saturn konnten mit großem Sortiment überzeugen. Bei Electronic Partner und Euronics waren dagegen nur wenige Produkte des Test-Warenkorbs vorrätig. Die Produkte im Internet-Preisvergleich bei www.computerbild.de Originaltext: COMPUTER BILD-Gruppe / computerbild.de

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