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Chemische Fabrik Budenheim spricht Unicode / CIBER ...



Chemische Fabrik Budenheim "spricht" Unicode / CIBER Deutschland führt toolgestützte Unicode-Umstellung in SAP-Systemen durch Heidelberg (ots) - Man spricht Unicode bei Budenheim: Um globale Geschäftsprozesse künftig optimiert abwickeln zu können, hat die Chemische Fabrik Budenheim KG ihre SAP-Landschaft jetzt auf den internationalen Zeichensatz Unicode umgestellt. Das von der internationalen Standardisierungs-Organisation ISO genormte System ermöglicht es, alle weltweit gebräuchlichen Textzeichen nach einem einheitlichen Standard zu speichern und sorgt so für eine reibungslose Verständigung zwischen Programmen - gerade für weltweit tätige Unternehmen wie Budenheim von zentraler Bedeutung. Unterstützung für das Codierungsprojekt erhielt das Spezialchemieunternehmen mit Produktionsstandorten in Spanien, Mexiko, Deutschland, China und den USA vom SAP-Beratungshaus CIBER Deutschland. Der toolgestützte automatisierte Projektansatz überzeugte: Nach einer Analyse der vorliegenden Unicode-Verletzungen und der genutzten Release-Funktionen entschied sich Budenheim für eine Umstellung der ERP-Systeme in Europa und den USA. Betroffen von der Unicode-Umstellung, die auch eine teilweise Code-Modernisierung beinhaltete, waren SAP-Module wie FI (Financials), CO (Controlling), SD (Sales and Distribution), MM (Materials Management), PP (Production Planning) sowie EH&S (Environment, Health & Safety). Das Business Intelligence-System, das CIBER Deutschland in einem vorhergehenden SAP-Projekt bei Budenheim implementiert hatte, war bereits Unicode-fähig. Bei der Umsetzung des Unicode-Projekts bearbeitete CIBER etwa 2.000 Fehler in 700 Programmen. "Mit der Umstellung auf Unicode sind wir in der Lage, strukturelle Veränderungen im Unternehmen und in unserer IT-Landschaft künftig schneller und effizienter abzubilden. Das macht uns zukunfts- und entwicklungsfähiger", hebt Rolf Esselborn, Leiter der Abteilung Informationssysteme bei Budenheim, den Mehrwert des Projekts hervor. Gerade das toolbasierte Vorgehen von CIBER habe sich für Budenheim bewährt, die Programmqualität sei durch die automatisierte Umsetzung erheblich erhöht, Kapazitäten seien nur in geringem Umfang belastet worden. "Die CIBER-Berater haben allein die Umstellung des Source Codes innerhalb eines Wochenendes bewältigt", lobt Esselborn den Projektverlauf. Roger Michel, Projektverantwortlicher bei CIBER Deutschland, erläutert das Vorgehen: "Eine Unicode-Umstellung verändert die Datenbasis und -landschaft eines Unternehmens. Wenn dies manuell geschieht, sind Aufwand und Fehlerrisiko sehr hoch. Unser automatisiertes Verfahren erleichtert diese Aufgabe deutlich." Die Folge sei, so Michel, eine höhere Sicherheit, niedrigere Kosten und eine kürzere Projektdauer als bei einer manuellen Umstellung. Das Projekt nahm insgesamt weniger als anderthalb Monate in Anspruch. Seit 20 Jahren verfügt CIBER Deutschland, ehemals CIBER Novasoft, über breites Know-how und tiefe Einblicke in Prozessstrukturen in seinen Fokusbranchen, zu denen auch der Chemiebereich gehört. Bei der Unicode-Umstellung setzen die Heidelberger SAP-Spezialisten auf die gemeinsam mit dem Partnerunternehmen smartShift entwickelte automatische Verfahrenslösung "smartShift for SAP". Hauptkomponenten sind der von CIBER entwickelte "Global Object Manager (GOM)" und "smartTools for SAP", die Softwaresuite von smartShift. Während der GOM zunächst für Systemanalyse und -bereinigung zuständig ist, erfolgt im zweiten Schritt die Umstellung mit Hilfe der smartTools. Viele SAP-Anwender koppeln ein Unicode- mit einem Upgrade-Projekt, da die einheitliche Codierung eine Voraussetzung für einen Wechsel auf das aktuelle Release SAP ERP 6.0 ist. Die Chemische Fabrik Budenheim KG ist einer der weltweit führenden Hersteller reiner Phosphorsäure, hochwertiger Phosphate und Phosphatspezialitäten. Gegründet 1908 und seit 1923 dem Oetker-Konzern zugehörig hat sich die Chemische Fabrik Budenheim zu einem global tätigen Unternehmen mit Vertretungen in über 100 Ländern entwickelt. Am Hauptsitz in Budenheim bei Mainz und an den weiteren Standorten sind insgesamt rund 900 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Produktportfolio von mehr als 1.200 Produkten bedient die breit gestreuten Zielmärkte von Lebensmitteln, Pharma, Keramik, Kunstoffen, der Metallbearbeitung sowie dem Flammschutz und laseraktiven Pigmenten. Originaltext: CIBER Deutschland

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